FLORENZ REISEFÜHRER ITALIEN

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Florenz Reiseführer & Florenz Sehenswürdigkeiten

Im Florenz Reiseführer findest du viele Fotos, Tipps, Infos zu Sehenswürdigkeiten und Bilder aus Florenz, Italien.

Die Stadt Florenz lässt das Herz eines jeden Kulturliebhabers höher schlagen. So bietet die Stadt eine Vielzahl an historischen Bauwerken, Kirchen, Palästen und Museen an. Weiterhin gibt es in der Stadt sage und schreibe 12 Theater und zudem wird eine Reihe von verschiedenen Konzertveranstaltungen angeboten.

Unter den rund 50 Museen in Florenz sind einige der weltberühmtesten wie beispielsweise die Uffizien, aber auch die Galleria dell’Accademia, das Museo Nazionale del Bargello, das Museo Archeologico und der Palazzo Pitti mit seinen vielen Kunstsammlungen. Aber nicht nur die großen Museen, sondern auch eine Vielzahl an kleinen Museen stellen Kunstschätze von unsagbarem Wert aus.

Florenz Reisefüherer: Hotel in Florenz

Ein schönes Hotel oder eine Ferienwohnung in Florenz zu finden ist nicht besonders schwierig denn es gibt Hotelzimmer in jeder Preisklasse. Man sollte sich jedoch im Vorfeld der Anreise, also längerfristig nach einer Unterkunft umschauen. Besonders zu den beliebten Urlaubszeiten sind viele Hotels in Florenz ausgebucht.

Florenz Reiseführer & Sehenswürdigkeiten in Florenz

Duomo Santa Maria del Fiore

Das Stadtbild von Florenz wird ganz klar vom Dom dominiert. Zusammen mit dem Campanile und dem Baptisterium bildet er eines der großartigsten Kunstwerke weltweit. Der Bau des Doms begann bereits im 13. Jahrhundert. Bekannte Baumeister wie Arnolfo di Cambio, Giotto, Andrea Pisano, Francesco Talenti und Giovanni Ghini waren an dem Bau beteiligt und konnten mit stolz auf ein Bauwerk zurück blicken das alle anderen Bauwerke der Stadt in den Schatten stellt. Da der Bau des Doms mehrere Male unterbrochen werden musste, konnte die atemberaubende Kuppel, die bis heute ein architektonisches Meisterwerk ist, erst zwischen 1420 und 1434 von Filippo Brunelleschi fertiggestellt werden. Zwei Jahre später, 1436, wurde der Dom der heiligen Jungfrau Maria geweiht und erhielt nach der Florentiner Wappenblume, der Lilie, den Beinamen ‚del Fiore’.

Alle Maße der Kathedrale sind gleichermaßen eindrucksvoll. So kommt sie beispielsweise auf eine Länge von 160,45 Meter und hat eine Breite von 43 m im Langhaus und 91 m im Querschiff. Die Fassadenhöhe liegt bei beachtlichen 50 m und die Kuppel hat bei einem Durchmesser von 45,52 m eine Höhe von 114,36 m. Mit ihrer Gesamtfläche von rund 8.300 m² ist der Duomo Santa Maria del Fiore neben dem Petersdom in Rom und dem Dom zu Mailand die drittgrößte Kirche Italiens.

Von außen ist der Dom mit einer wunderschönen Marmorfassaden in drei Farben bekleidet: Weißer Marmor aus Carrara, grüner Marmor aus Prato sowie roter Marmor aus Maremmen.

Passend zur atemberaubenden Außenansicht wird die Schönheit auch im Inneren des Doms fortgesetzt. Das beeindruckende Bauwerk überrascht seine Besucher mit gotischen Formen und hoch aufstrebenden Bögen und Pfeilen. Das faszinierende an diesem Dom ist allerdings, dass er ganz ohne aufwendigen Schmuck, der die überdimensionale Weite der Räume nur stören würde, auskommt.

Florenz kann mit Stolz darauf zurückblicken, dass die Innenfenster und auch die Buntglasfenster von einigen der weltweit besten Architekten der Renaissance, Vasari, Zuccari, Donatello, Uccello und Ghiberti entworfen wurden. Bis heute ist der Duomo Santa Maria del Fiore immer noch das höchste Gebäude der Stadt und wer möchte kann die Strapazen auf sich nehmen, die vielen Treppen im Inneren des Doms erklimmen um dann von oben mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt zu werden.

Campanile

Neben dem Duomo Santa Maria del Fiore ist auch der Campanile ein weiteres Bauwerk, dass das Stadtbild von Florenz maßgeblich mitgeprägt hat. Giotto hat seinerzeit den 82 m hohen und 14,50 m breiten Glockenturm des Doms entworfen. Nach Giottos Tod im Jahr 1373 wurden die Flachreliefs von Andrea Pisano und später dann von Francesco Talenti fertig gestellt. Genau wie beim Dom, besteht auch die eindrucksvolle Fassade des Campanile aus drei verschiedenen Marmorfarben. Weißer, rosafarbener und grüner Marmor geben ein harmonisches Bild ab und zusammen mit den Statuen, welche von namhaften Künstlern wie Donatelle gefertigt wurden, runden sie das Gesamtbild perfekt ab. Möchte man den kompletten Campanile erklimmen, so hat man 414 Stufen vor sich. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich aber allemal, denn von oben hat man eine einmalige Aussicht über Florenz.

Baptisterium

Direkt neben dem Campanile befindet sich die Taufkirche des heiligen Johannes – das Baptisterium. Für die Vollendung des Gebäudes waren rund 70 Jahre notwendig. Komplett fertig gestellt wurde das Gebäude dann im Jahr 1128. Von außen verdankt das Baptisterium ihren Rum den drei monumentalen Bronzeportalen. Sie sind jeweils im Süden, Norden und Osten zu finden und führen direkt in den achteckigen kirchenraum. Obwohl die von Piano entworfene Tür im Süden die älteste Tür des Gebäudes ist, so findet doch die Schaffung des Ostportals die größte Beachtung. Hauptgrund hierfür ist sicherlich, dass Michelangelo für die Schmückung zuständig war. Seit je her wird die Tür im Osten auch das Paradiesportal genannt. Die komplette Tür ist aus Bronze hergestellt und die Fertigungszeit dauerte von 1425 bis 1452. Die Pforte wird von zehn Platten geschmückt, die jeweils mehrere Szenen von Propheten, Sibyllen und anderen biblischen und heidnischen Gestalten zusammenfast. Für die perfekte Darstellung sind alle Zeichnungen der Linien auf verschiedenen Tiefen der Darstellungsebenen zusammengefasst.

Auch die wunderschönen Mosaike, die im Inneren des Baptisteriums zu finden sind, sind mehr als beeindruckend. Besonders die Darstellung des „Jüngsten Gerichts“ ist hier hervorzuheben da sie sehr detailgetreu nachgestellt wurde.

Florenz – Piazza della Signoria

Bei der Piazza della Signora handelt es sich um eine der bekanntesten Plätze in Florenz. Die Bildhauer Michelangelo und Donatello prägen mit ihren Statuen bis heute das Bild des Platzes. Der Palazzo Vecchio, der Palazzo degli Uffizi und der Loggia dei Lanzi tragen ihren Teil hierzu bei. Den Namen „Lanzichenecchi“, den die Vorhalle am Hauptplatz von Florenz trägt, verdankt sie dem Spitznamen der deutschen Landsknechte, die ebenso in Italien genannt wurden. Die Arkadenhalle diente der Republik für offizielle Anlässe und ist eines der schönsten Beispiele der Florentiner Gotik.

Im Inneren der Halle kann man zahlreiche bedeutende Werke der Bildhauerkunst bewundern. Obwohl alle Werke einmalig und atemberaubend sind, so ist doch eine Kostbarkeit an der Längsseite ganz besonders hervorzuheben: „ Der Raub der Sabinerin“. Hierbei handelt es sich um eine bewegte Marmorgruppe von Giambologna aus dem Jahr 1853. Ein weiteres Werk von Giambologa kann man in der Mitte der Querseite finden. Im Jahr 1599 geschaffen, zeigt es Herkules, der mit dem Kentauren Nessos kämpft.

Auf dem Palazzo Veccio, der eben auch Palazzo della Signoria genannt wird, befindet sich seit 1322 auch das Rathaus von Florenz. Der zum Rathaus gehörende Turm ist ein weiteres Wahrzeichen von Florenz. Schön anzusehen sind auch die beiden Statuen, die sich jeweils an den Seiten des Hauteingangs befinden. Links eine Kopie des von Donatello geschaffenen Marzocco-Löwen mit dem Florentiner Wappen in seinen Pranken und rechts eine Kopie der Statue des „David“ von Michelangelo sowie eine Marmorgruppe mit Herkules und Cacus von Bandinelli.

Das Erdgeschoss hat eine beachtliche Größe und umfasst insgesamt drei Höfe, eine Waffenkammer und die große nach oben führende Treppe. Vom Palazzo führt ein erhöhter Korridor durch die Uffizien über die Ponte Vecchio bis zum Palazzo Pitti. Im Jahr 1540 verließ der Herzog Cosimo I. de’ Medici den Familienpalast und zog in den Palazzo Veccio. Durch den Umzug wurde dieser dann zum Palazzo Ducale – dem herzoglichen Palast.

In den Uffizien kann man sich eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt anschauen. Neben florentinische und italienische Kunstwerke gibt es auch eine Vielzahl an ausländischen Gemälden. Aber in den Uffizien werden nicht nur Gemälde ausgestellt, sondern auch wertvolle antike Skulpturen können bestaunt werden. Die Gemälde „Geburt der Venus“ von Boticelli und „der Frühling, Tizians Venus“ von Urbino sind nur zwei der bedeutendsten Gemälde die dort ausgestellt sind. Auch „die Heilige Familie“ von Michelangelo sowie „Piero della Francescas Herzog und Herzogin“ von Urbino haben in den Uffizien einen Platz gefunden.

Um den Tag perfekt abzurunden entscheiden sich die meisten Besucher nach dem Rundgang in den Uffizien für einen Spaziergang zum malerischen Ponte Veccio. Hier gibt es zahlreiche kleine Schmuckläden mit hinreißenden Accessoires.

Früher war der Ponte Veccio eher ein weniger beliebtes Plätzchen, denn vor vielen Jahrzehnten waren dort viele Fleischerbetriebe ansässig. Diese warfen ihre Fleischabfälle einfach in den nahe gelegenen Fluss. Verständlicherweise nahmen die üblen Gerüchte irgendwann überhand und so ordnete Großherzog Ferdinand I. an, dass fortan nur noch Goldschmiede ihre Läden auf der Brücke unterhalten durften. Diese Regelung gilt bis zum heutigen Tage und das ist auch der Grund dafür, warum es am Ponte Veccio so viele Schmuckläden gibt. Auch die Brücke am Ponte Veccio ist etwas ganz besonderes. Sie ist die einzige Brücke der Stadt, die im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Florenz – Kirchen

Zu den meisten Sightseeing Touren gehört auch der Besuch einzelner Kirchen. Auch in Florenz gibt es eine Vielzahl an kleinen und großen Kirchen, die alle ihren eigenen Charme haben und wo ein Besuch mehr als lohnenswert ist.

Zu allererst gibt es die Kirche Santa Croce. Bei einem Besuch dieser Kirchen muss man sich auf ein schauriges Gefühl einstellen. Das liegt daran, dass um die Kirche herum viele Grabsteine und Denkmäler stehen. Aber auch eine Vielzahl an beutenden Kunstwerken werden in der Santa Croce ausgestellt und die Kirche an sich stellt eine der eindrucksvollsten Sakralbauten Italiens dar.

Aufgrund ihrer überdimensionalen Größe ist die Santa Croce die größte Franziskanerkirche weltweit. Sie kommt auf eine Länge von 115,43 m und einer Breite von 38,23 m im Langhaus. Im Querschiff kommt die Kirche auf eine Breite von 73,74 m.

Der berühmte Naturwissenschaftler Galileo Galilei hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden. Auch Michelangelo, Macchiavelli, Bardi und Rossini ruhen hier in ihren Grabmälern. Insgesamt sind 276 Grabplatten im Boden eingelassen und entlang der Wände befinden sich zahlreiche weitere Gräber.

Die Kapellen der Kirche sind mit Kunstwerken von Giotto und della Robbia dekoriert und die Hauptchorkapelle ist komplett mit Fresken ausgeschmückt. Agnolo Gaddi hat seinerzeit die Gewölbefresken erschaffen. Diese zeigen „den Auferstandenen Christus“, „die Evangelisten“ sowie „den hl. Franziskus.“. Die bekannten Kreuzgänge wurden von Brunelleschi entworfen und beim bewundern der Meisterwerke empfindet der eine oder andere Besucher tiefe Ruhe.

Direkt neben er Santa Croce, auf der rechten Seite, befindet sich da dazugehörige Santa-Croce-Museum. Hier werden unter anderem die beiden Meisterwerke das „Letzte Abendmahl“ und „Die Grablegung von Taddeo Gaddi ausgestellt.

Wer weiterhin Lust auf die Besichtigung von Kirchen hat, der sollte einen Abstecher zur Santa Trinita Kirchen machen. Sie befindet sich am gleichnamigen Platz, nahe dem Arno. Da diese Kirche schon ein würdiges Alter vorzuweisen hat, ist sie bei den Florentinern besonders beliebt. Die Santa Trinita wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut und im 13. Jahrhundert zur ersten gotischen Kirche umgebaut bzw. erneuert. Ein besonderes Highlight der Kirche sind die im inneren befindlichen Fresken die von Domenico Ghirlandaio gestaltet wurden.

Zwei weitere Kirchen die ebenfalls sehenswert sind, sind die Kirche Ognissanti (Allerheiligenkirche) sowie die Orsanmichele. Bei der Ognissanti handelt es sich um eine der ersten Barockkirchen von Florenz und in ihrem Inneren findet man eine Vielzahl an wunderschönen Fresken und Tafelbildern von Botticelli und Ghirlandaio. Die Orsanmichele entstand seinerzeit aus einem Oratorium (San Michele in Orto, der Name wurde gekürzt zu Or San Michele) und die feine Gliederung der Außenmauern, die Ornamente, Bögen, Nischen, Figuren und Gesimse verschaffen der Kirche einen hohen architektonischen Rang.

Zu den bedeutendsten Kirchen in Florenz zählt bis heute die Dominikaner-Kirche Santa Maria Novella. Im Jahr 1246 wurde mit dem Bau begonnen und um 1300 war das Wesentliche dann fertig gestellt. Wie in den meisten Kirchen in Florenz findet man auch hier zahlreiche Fresken und Kunstwerke von namhaften Künstlern wie Botticelli, Giotto, Brunelleschi und Ghirlandaio. In der Santa Maria Novella ist das Fresko von Masaccio (1427) ganz besonders hervorzuheben. Es zeigt die „Dreifaltigkeit“ und ist nimmt wegen seinem intensiven Ausdruck einen Ehrenplatz unter den Werken des berühmten Künstlers ein.

Eine weitere sehr beliebte Kirche ist die Santissima Annunziata. Aufgrund ihres unregelmäßigen Grundrisses ist die Kirche ein wahres architektonisches Meisterwerk. Neben dem Eingang auf der linken Seite steht ein kleiner Marmor Tempel für das Gnadenbild der Verkündigung. Eine alte Legende besagt, dass ein Mönch aus Verzweiflung über seine geringe Kunst beim Malen einer wunderschönen Madonna eingeschlafen sein soll und ein Engel habe währenddessen das Gesicht der Madonna vollendet. Noch heute kommen viele Jungvermählte in diese Kirche und die Braut lässt traditionsgemäß ihren Blumenstrauß bei der Madonna zurück. Das soll zu viel Glück und einer langen Ehe verhelfen.

Der äußerlich karge Bau der Santo Spirito Kirche lässt seine Besucher nicht vermuten, dass es sich hierbei um eine reine Renaissance Kirche handelt. Die einst bis auf die Grundmauern abgebrannte Kirche wurde im 15. Jahrhundert mit Hilfe des Architekten Brunelleschi neu aufgebaut. Im Inneren der Kirche findet man das beeindruckendes Altarbild „Madonna col Bambino e San Giovannino“ („ Madonna mit Kind und dem Johannesknaben“). Das Kunstwerk des berühmten Künstlers Filippino Lippi (1490) ist eines der bedeutendsten Kunstwerke der Kirche.

Florenz – Piazza San Lorenzo – Museo Nazionale del Bargello.

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Florenz ist die „San Lorenzo“. Hierbei handelt es sich um eine wunderbare Kunststätte. Zusammen mit der Kirche des hl. Laurentius, der Alten Sakristei, der Neuen Sakristei, der Fürstenkapelle und der Laurenziana-Bibliothek stellt die San Lorenzo ein architektonisches Kunstwerk von höchstem Rang dar.

In diesem Gebäudekomplex spornten die Medici die bis heute berühmten Künstler Brunelleschi, Donatello und Michelangelo zu immer großartigeren Leistungen an. Somit erhielt unteranderem die Basilika San Lorenzo unter Brunelleschi ihre heutige Gestalt. Die San Lorenzo gilt bis heute als der reinsten Renaissance-Kirchen der Stadt. Nach dem Tod von Brunelleschi entschloss sich der Künstler Antonio Manetti die Arbeiten nach den Plänen Brunelleschis abzuschließen.

Dass heute in der Fassade der Kirche immer noch die rohen Backsteine zu sehen sind, liegt daran, dass seinerzeit Michelangelo zwar Entwürfe für die Fassadengestaltung erstellt hat, diese jedoch nie umgesetzt wurden. Da die San Lorenzo Kirche die Pfarrkirche der Medici war, sind dort bis heute zahlreiche Familienmitglieder begraben. Auch im Inneren der Kirche kam der Künstler Brunelleschi, der das Innere der Kirche mit einer klaren Gliederung prägte. Zu bestaunen gibt es wunderschönen Marmorboden, Säulen mit korinthischen Abschlüssen und eine kunstvolle Kassettendecke mit feinen Rosetten. Die beiden Bronzekanzeln im Mittelschiff der Kirche stammen vom Künstler Donatello.

Direkt an die Kirche und deren Kreuzgang angebaut findet man die Biblioteca Laurenziana.

Gegründet wurde die erste Schriften-und Büchersammlung seinerzeit von Cosimo dem Älteren.

Unter Lorenzo dem Prächtigen wurde die erweiterte Bibliothek nach Rom gebracht, bis dann unter Clemens VII. – der ebenfalls ein Medici war – ein Teil von ihr wieder nach Florenz zurückkehrte.

Auch in der Biblioteca Laurenziana gelang Michelangelo wieder ein einmaliges Kunstwerk mit der plastischen Gliederung von Fassade, Vorhalle und Lesesaal, dem grandiosen Treppenaufgänge sowie den in der Renaissance zur Verfügung gestandenen Schmuckelementen.

Obwohl die Medici-Kapelle zur San Lorenzo Kirche gehört, wurde sie von der Kirche getrennt und sie ist bis heute ein eigenständiges Museum. Hier findet man die Neue Sakristei und die Fürstengruft. Die Fürstengruft ist besonders pompös ausgestattet denn sie soll die Macht des Medici-Geschlechts repräsentieren.

Von der Fürstenkapelle geht es weiter zur Sagrestia Nuova. Die Neue Sakristei wurde mit Unterbrechungen von 1520 – 1534 vom berühmten Künstler Michelangelo erbaut. Die Bezeichnung Sakristei ist ein wenig irreführend, denn hierbei handelt es sich eigentlich um eine Grabkapelle für die Medici. Bei der Grabkapelle handelt es sich um das erste Werk von Michelangelo in welches er sowohl seine malerischen als auch seine bildhauerischen Fähigkeiten einbrachte. In der Sakristei befinden sich auch seine Skulpturen „Nacht und Tag“ sowie „Morgendämmerung und Abenddämmerung“

Neben der Basilika findet man viele wunderschöne Innenhöfe die ihre Besucher zum Verweilen einladen. Auch ein besonders belebter Markt ist hier ansässig. Zu kaufen gibt es überwiegend günstige Woll- und Ledersachen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist auch das Nationalmuseum. Bei dem Museum mit seinem stark befestigten Äußeren handelte es sich früher um ein Polizeihauptquartier mit angrenzendem Gefängnis. Der mächtige Block des Palazzo del Bargello prägt mit seinem Turm und dem Zinnenkranz die Silhouette von Florenz.

Auch der Innenhof hat seinen ganz eigenen Charme denn er wird auf drei Seiten von einem Bogengang mit wunderschönen Rundbögen, achteckigen Säulen und Kreuzgewölbe umgeben. Über die vierte Seite führt eine Freitreppe die Besucher in die oben gelegenen Geschosse. Das Museum stellt in den vielen Sälen und Räumen eine große Sammlung von Skulpturen aus dem Mittelalter und der Renaissance aus. Die bekanntesten Werke, die hier ausgestellt sind, sind sicherlich die Werke „Brutus, eine Marmorbüste, „Madonna mit dem Kind und dem jungen Johannes dem Täufer, ein Rundrelief, „David“ von Michelangelo. Auch den „Trunkenen Baccus“, Michelangelos erste Großplastik kann man hier im Museum bewundern.

Verlässt man das Untergeschoss und wendet sich den oberen Etagen zu, so kann man die Konkurrenzreliefs von Filippo Brunelleschi und Lorenzo Ghiberti für den Wettbewerb um das Nordportal des Baptisteriums betrachten. Als Gewinner des Wettbewerbs ging seinerzeit Ghiberti hervor. Neben den bereits benannten Werken, sind auch viele Werke namhafter Künstler wie della Robbia, Verrocchio und Donatellos im Museum ausgestellt.

Unweit des Nationalmuseums befindet sich das Dante Haus in der in der Via Dante Alighieri. Hier werden viele Fotografien, Ausgaben der „Göttlichen Komödie“ und Porträts vieler großen italienischer Dichter ausgestellt.

Florenz – Palazzi – Boboli-Garten

Palazzo Pitti

Der Palazzo zählt mitunter zu den meist besuchtesten Orten in Florenz. Er ist direkt am südlichen Ufer des Arno gelegen und zusammen mit dem Palazzo Vecchio und dem Palazzo Medici-Riccardi, ist der Palazzo Pitti der bedeutendste Palast in Florenz.

Das Gebäude hat eine imposante Grundfläche von rund 32.000 m² und auch die komplette Architektur ist mehr als bewundernswert. Sie hat der Palazzo Pitti eine Fassadenlänge von 205 m und ist in der Mitte 36 m hoch.

Damals waren die Pitti eine angesehene und reiche Florentiner Kaufmannsfamilie. Da die Familie Pitti es gerne mit der Familie Medici aufnahm plante Luca Pitti (nach 1447) einen großartigen Stadtpalast auf dem linken Arno Ufer. Die Freude über den Palast hielt leider nicht ewig, denn im Jahr 1549 ging der Palast an die Medici über. Die Frau von Cosimo I. hat den Palast seinerzeit käuflich erworben.

Die beheimatete Gemäldesammlung im Palazzo Pitti ist der Kunstsammlung der Uffizien fast ebenbürtig denn auch hier werden eine Vielzahl der bedeutendsten Werke der Welt ausgestellt. Unter anderem nennt der Palast einige Werke von Raffael, Filippo Lippi, Tintoretti, Tizian, Veronese und Rubens sein Eigen. Eigens hierzu wurden Räume ausgeschmückt und aufgehübscht.

Neben diesen Werken gibt es im Palast auch noch eine Galerie in der moderne Kunst, eine Kostümsammlung und ein Kutschenmuseum. Auch die ehemaligen Königsgemächer, die Appartamenti Monumentali sind hier zu finden. In diesen Gemächern wohnten seinerzeit Viktor Emanuel II., Umberto I., Königin Margherita und Viktor Emanuel III.. Noch heute sind die prunkvollen Räume mit kostbaren Möbeln, Gemälden, Statuen, Gobelins und Gebrauchsgegenständen ausgestattet.

Für alle, die sich für Paläste und deren Geschichte interessieren, sollte auch der Palazzo Strozzi interessant sein. Genau wie damals die Familie Pitti, fühlte sich auch die Familie Strozzi den Medici ebenbürtig. Um großen Ärger mit dem damaligen Herrscher von Florenz zu umgehen schmiedete der reiche Kaufmann Filippo Strozzi seinerzeit einen pfiffigen Plan. So plante er für seine Familie ein Stadthaus, dass nicht durch Größe und Pracht hervorstechen sollte, sondern deren Augenmerk auf der sorgfältigen und durchdachten Ausführung lag.

Zwischen 1489 und 1538 wurde der Plan in die Tat umgesetzt und der Palazzo Strozzi gilt bis heute als einer der schönsten Florentiner Renaissance-Paläste. Genau wie bei Familie Pitti übernahm auch hier Cosimo I den Palast – sogar im Jahr seiner Fertigstellung – und gab ihn den Strozzis erst im Jahr 1568 wieder zurück. Heute dient der Palazzo Strozzi verschiedenen Kulturinstituten als Dienstsitz.

Ein ebenfalls sehr schöner Palast ist der Palazzo Rucellai. Seinerzeit wurde der Palast von Leon Battista Alberti entworfen und zählt mittlerweile zu den schönsten Stadthäusern der Renaissance. Heute ist dort ein Museum der Fotografie beheimatet.

Ein weiterer Sehenswerter Palast ist der Palazzo dei Pazzi, der damals vom Künstler Brunelleschi für die Familie Pazzi entworfen wurde. Hinter dem Palazzo Pitti erstreckt sich der „Giardino di Boboli“ auf einer Fläche von 45 000 Quadratmeter. Da der Palazzo dei Pazzi direkt an das Areal des Palazzo Pitti grenzt, hat Cosimo I. diesen Palast im Jahr 1549 in einem Zug mit dem Pitti Palast erworben.

Der einladende Garten rund um den Palast lädt seine Besucher zum verweilen und träumen ein. Bei ausgedehnten Spaziergängen durch den Garten, der zu den kostbarsten und atemberaubendsten Parks von Florenz gehört, kommt man an vielen Teichen und Springbrunnen vorbei. Sehenswert sind auch die geometrisch angelegte Heckenbegrenzungen sowie eine Grotte, ein Amphitheater, ein Kaffeehaus und die sternförmige Festung Forte di Belvedere, die Großherzog Ferdinando I. zum Schutz für sich und seine Familie zwischen den Jahren 1590 und 1595 errichten ließ.

Wer noch ein bisschen Energie hat und einen unvergesslichen Ausblick über Florenz genießen möchte, der sollte die Via del Belvedere hinunter zum Piazzale Michelangelo gehen, denn von dort aus, hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt. Besonders am Abend ist es dort sehr romantisch und man kann den wunderschönen, sternenbedeckten Himmel über Florenz genießen.

Florenz – Fiesole – Villen der Medici – Prato

Eingebettet zwischen den hügeligen Tälern und den Flüssen Arno und Mugnone liegt das kleine Städtchen Fiesole. Hier leben insgesamt rund 15.000 Einwohner und führen ein friedliches Leben miteinander. Bei dem Städtchen Fiesole handelt es sich um eine etruskische Gründung und gegen Ende des ersten Jahrhunderts v. Chr. wurde aus Fiesole die römische Stadt Faesulae.

Fisole ist immer einen Ausflug wert und bietet seinen Besuchern zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten und einen herrlichen Rundblick über Florenz.

Ziemlich genau in der Ortsmitte in direkter Nähe zum Piazza Mino da Fiesole liegt der Dom San Romolo. In seinem 42 m hohen Glockenturm können Kulturliebhaber wunderschöne Fresken und Bildwerke bewundern.

Um noch mehr Kunst genießen zu können, können Kulturinteressierte sich in dem direkt am Dom gelegenen Kunstmuseum die Zeit vertreiben. Hinter dem Dom liegt das bekannte Ausgrabungsgelände „Zona Archeologica“, welches von dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder entdeckten römischen Theater beherrscht wird.

Nicht weit vom Theater entfernt findet man auch die Ruinen einer römischen Thermenanlage und auf dem gleichen Gelände kann man auch die Reste eines römischen und eines etruskischen Tempels bestaunen. Wer weiterhin Lust auf einen Museumsbesuch hat, der kann das angrenzende archäologische Museum oder das kleine Kunstmuseum besuchen.

In Fiesole gibt es eine Vielzahl als wunderschönen Villen mit ausgedehnten Parkanlagen. Diese sollten seinerzeit einzelnen Mitgliedern der Medici Familie als Sommerresidenz dienen.

Die Villa della Petraia ist aufgrund schlechter Beschilderung etwas schwieriger zu finden. Sie liegt rund 3,5 Kilometer nördlich von Florenz. Im Jahr 1575 erwarb Francesco de’ Medici das Anwesen und ließ es von Buontalenti ein wenig umgestalten. Besonders erwähnenswert ist der wunderschön angelegte Park von dessen Mitte man eine gute Sicht bis nach Florenz hat.

Nur ein paar hundert Meter entfernt von der der Villa della Petraia liegt in westlicher Richtung die Villa di Castello. Auch wenn man die Villa an sich nicht besichtigen darf, so lohnt sich ein Ausflug dorthin trotzdem, denn der ausgedehnte Park mit seinen wunderschönen Wasserspielen, Grotten und Statuen ist besonders sehenswert.

Etwa 18 km nordwestlich von Florenz liegt die Villa di Poggio a Caiano. Seinerzeit ließ Lorenzo der Prächtige die Villa von Giuliano de Sangallo errichten. Nachdem die Villa in späteren Jahren durch die Medici übernommen wurde nahmen diese Umbauten und Erweiterungen vor und die Villa diente somit als fester Wohnsitz.

Die meisten Florenzbesucher machen auch immer noch einen kurzen Abstecher in die rund 17 km nordwestliche von Florenz gelegene Stadt Prato. Trotz der weiten Entfernung zu Florenz gehört Prato zum Stadt- und Industriegebiet der Großstadt. Es ist zwar nicht final bewiesen, aber Prato wurde mit großer Wahrscheinlichkeit bereits von den Etruskern besiedelt. Im 11. Jahrhundert war Prato ein wichtiges Zentrum der Wollproduktion und seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sie sich immer weiter zu einer florierenden Industriestadt mit dem erwähnten Schwerpunkt im Bereich der Stoffherstellung. Bis heute zieht Prato zahlreiche Firmen an, die eine alternative zum eher hektischen und überteuerten Florenz suchen. Prato hat einen klassischen Charme, denn die Altstadt, die komplett von der Stadtmauer umgeben ist, hat sich über die vielen Jahre hinweg immer ihr Ansehen bewahrt. In Prato findet man eindrucksvolle Paläste und Kirchen, ein einmaliges Kastell und eine interessante Kunstgalerie. Die komplette Stadt Prato ist seit vielen Jahren eine Fußgängerzone und gilt als Einkaufsstadt für modische und moderne Textilien.

Florenz Reiseführer: Die beste Reisezeit

Der ideale Reisezeitraum um der traumhaft schönen Stadt Florenz einen Besuch abzustatten, sind die Monate April bis Juni. Auch in der Zeit von September bis Oktober kann man die Stadt bei angenehmen 15 bis 20 Grad erkunden. In den heißen Sommermonaten Juli und August ist Florenz trotz der hohen Temperaturen von Touristen geradezu belagert. Die vielen möglichen Besichtigungstouren machen dann wenig Spaß da alles zu voll ist, die Preise hoch sind und lange Warteschlangen in Kauf genommen werden müssen. Auch die Buchung eines Hotelzimmers gestaltet sich im Hochsommer schwierig, da die meisten Hotels ausgebucht und sogar überbelegt sind. Merkwürdigerweise sind in den Sommermonaten aber nicht nur Touristen in Florenz unterwegs, sondern auch halb Italien, so scheint es, hat sich für einen Kurztrip in das schöne Städtchen entschieden. Auch wenn das Wetter in Florenz in den Monaten von November bis März etwas kühler und vor allem unbeständiger ist, so nehmen viele Touristen dies aber gerne in Kauf um die Stadt in Ruhe erkunden zu können.

Florenz Reiseführer: Die perfekte Anreise

Viele Wege führen nach Florenz, aber nicht alle sind gleich komfortabel. Am einfachsten erreicht man die Stadt über die Autobahn und die Hauptstraßen. Hierzu bietet sich eine Fahrt über durch die Schweiz über Basel, Luzern, den St. Gotthard, Mailand und Bologna oder aus Deutschland durch Österreich über den Brenner, Verona und Bologna an.

Zu beachten gilt es, dass die Benutzung von schweizerischen und italienischen Autobahnen gebührenpflichtig ist. Wichtig ist auch, dass man die Gebührenabschnitte, die man in Italien bekommt aufbewahrt, denn diese werden beim Verlassen der Autobahn wieder eingezogen.

Eine gute Alternative zur Anreise mit dem Auto ist die Anreise mit dem Flugzeug. Florenz verfügt über zwei Flughäfen – den Amerigo Vespucci der in der Regel für Inlandsflüge genutzt wird und den Galileo Galilei (in der Nähe von Pisa) für internationale Flüge. Vom großen Flughafen Galilei gibt es auch mehrmals täglich zahlreiche Flüge nach London, Paris, München und in die größeren Städte Italiens. Von Frankfurt oder München beträgt die Flugzeit bis nach Florenz rund 1 ½ Stunden. Anders als in vielen anderen Metropolen verkehren in Florenz als öffentliche Verkehrsmittel ausschließlich Busse der öffentlichen Verkehrsbetriebe (ATAF). Zu deren Nutzung gibt es verschiedene Möglichkeiten wie beispielsweise Einfachfahrkarten mit einer Gültigkeit von 1, 2 oder 24 Stunden, Sammelfahrscheine oder spezielle Touristentickets, womit beliebig viele Fahrten an einem Tag unternommen werden können.

Für alle, die einen längeren Aufenthalt in Florenz planen, ist die Carta Arancia erhältlich, mit der eine Woche lang die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel möglich ist. Alle Fahrkarten können in behördlich autorisierten Verkaufsstellen, an Automaten, in Tabakgeschäften und in Bars mit dem Hinweis „biglietti ATAF“ erworben werden. Zu beachten gilt es, dass die Tickets im Bus entwertet werden müssen.

Zur perfekten Orientierung haben die ATAF einen Stadtplan mit allen Buslinien herausgegeben (Piazza del Duomo 57, Tel. 580528).

Die Verkehrsgesellschaft SITA bietet verschiedene Fahrten u.a. mit Bussen in die Umgebung von Florenz an. Wer sich hierüber genauer informieren möchte, der hat die Möglichkeit sich am Busbahnhof (Via S. Caterina da Siena 15, nahe Hauptbahnhof) an einem Computer mit viersprachigem Informationsdienst über die unterschiedlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren.

Um vom Flughafen Amerigo Vespucci ins Stadtzentrum von Florenz zu gelangen, kann man den Stadtbus nutzen, der in der Regel alle 20 Minuten am Hauptbahnhof startet.

Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen Galileo Galilei gibt es eine spezielle Zubringerbahn und zwischen dem Stadtzentrum und dem 8 km nordöstlich von Florenz entfernten Fiesole verkehren ebenfalls Busse der öffentlichen Verkehrsbetriebe.

Da der Stadtkern von Florenz für Privatfahrzeuge weitestgehend gesperrt ist, ist auch der Verkehr im Stadtzentrum eher eingeschränkt. Auch die vielen Hotels, die sich im Stadtkern befinden, dürfen von Touristen nur zum Be- und Entladen angefahren werden. Die wenigen Parkplätze, die es in Florenz gibt, sind überwiegend den Anwohnern vorbehalten und dürfen von Touristen nicht benutzt werden. Ist man trotzdem mit dem eigenen Auto unterwegs, so lässt es sich also höchstwahrscheinlich nicht vermeiden, in einem der überteuerten Parkhäusern zu parken. Um die teuren Kosten und auch dem Stress der Parkplatzsuche zu entgehen, kann man ein wenig außerhalb von Florenz parken und dann zu Fuß in die Stadt gehen. Eine andere Alternative um ins Stadtzentrum zu kommen ist die Nutzung eines Taxis. Einer der wenigen Haupttaxistände befindet sich an der Stazione Centrale Santa Maria Novella und unter den Nummern 4390 und 4798 kann man sich telefonisch ein Taxi anfordern. Bei allen Taxifahrten wird ein Mindesttarif verlangt der unabhängig von der Zahl der Fahrgäste berechnet wird. Taxinutzer müssen in der Zeit zwischen 22.00 und 6.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen ebenfalls mit einem Aufschlag rechnen.

Direktverbindungen mit der Bahn nach Florenz gibt es von allen wichtigen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für höchsten Reisekomfort verkehren Nachtzüge mit Liege- und Schlafwagen sowie einige Autozüge. Da Florenz auf der Strecke Rom-Mailand liegt kann man ohne weiteres von hier aus in diese beiden Städte sowie nach Venedig, Triest, Verona, Bologna und Pisa reisen

 

Florenz Reiseführer: Shopping in Florenz

Denkt man an Florenz, dann denkt man meistens auch an Mode und Shopping. Florenz ist für die große Auswahl an exquisiten Modegeschäften bekannt und alle großen Namen dieser Branche sind hier vertreten. Aber nicht nur Mode, sondern auch eleganten Schmuck, feine Lederwaren sowie edle Stoffe und ausgewählte Delikatessen kann man in der Modemetropole am Arno erwerben. Für einen ausgedehnten Shoppingtrip sollte bzw. muss man allerdings tief in den Geldbeutel greifen da die luxuriösen Artikel natürlich auch einen dementsprechenden Preis haben. Die bekanntesten Schmuck- und Juweliergeschäfte befinden sich alle dicht aneinander gereiht an der Ponte Vecchio. Hier kann man problemlos Schmuck zum Preis eines Kleiwagens erwerben. Das Herz der Antiquitätenliebhaber schlägt in der Via Maggio höher und alle Liebhaber von hochwertigen Lederwaren und Schuhen sollten unbedingt einen Abstecher in die Via dei Tornabuoni, Florenz teuerste Straße, machen. Schönes muss aber nicht immer zwangsläufig auch teuer sein. So gibt es beispielsweise auch eine Vielzahl an Straßenmärkten. Ein bei Touristen sehr beliebter Markt der von Markt von San Lorenzo im Zentrum der Stadt. Wer es lieber etwas moderner mag, der sollte den neuen Markt unter der Loggia del Porcellino besuchen. Dort findet man zahlreiche Lederwaren oder schicke Mitbringsel und Erinnerungsstücke. Alle die gerne auf Flohmärkten umherschlendern, die sollten den Markt in der Nähe der Piazza Santa Croce besuchen. Hier kann man immer tolle Schnäppchen machen und auf antike Waren lassen sich zu einem fairen Preis erwerben.

 

Florenz Reiseführer: Restaurants in Florenz

Besonders deutsche Touristen müssen sich erst einmal an die italienischen Essgewohnheiten gewöhnen, denn hier gibt es erhebliche Unterschiede. Diese beginnen schon beim Frühstück denn anders als die Deutschen, die gerne Brötchen, Butter, Marmelade und Wurst essen, begnügt sich der Italiener in der Regel mit einem Espresso oder einem Cappuccino. Nur wenn der Hunger gar allzu groß ist, gönnt man sich dazu noch ein Hörnchen – das bekannte Cornetto.

Dafür legen die Italiener großen Wert auf ihr Mittag- und ihr Abendessen. In der Toskana beispielsweise hat sich die Küche bis heute den Charakter der eher ländlichen Hausmannskost bewahrt. Sie zeichnet sich durch eine sorgfältige Zubereitung nach einfachen, alten Rezepten aus. Im Gegensatz zum Rest von Italien wird in der Toskana allerdings nicht so viel Pasta gegessen. Hier liegt das Hauptaugenmerk eher auf leckeren Vorspeisen, die oft zusammen mit gesalzenem Bauernbrot gegessen werden. Auch viele verschiedene Gemüsesorten und aromatische Kräuter dürfen bei einem typischen italienischen Essen nicht fehlen.

Bekanntermaßen lieben die Italiener eine gute Suppe und essen diese oft vor dem ersten Hauptgang. Anders sieht es in der Toskana aus. Hier genießt man die Suppe in der Regel vor den Antipasti.

Es ist eigentlich ganz egal für welches Restaurant oder Taverne man sich in Italien entscheidet – eine Minestrone findet sich nahezu auf jeder Speisekarte. Die berühmte Minestrone besteht aus weißen Bohnen, Sellerie, Zwiebeln, Erbsen, Schinken, Tomatenpüree, Knoblauch und etwas Wein.

Eine bekannte Suppe aus den Regionen rund um die Toskana ist die „Zuppa di pane“, eine Kohlsuppe mit Brot und weiteren Gemüsearten, sowie „Ribolita“, deren wichtigste Bestandteile weiße Bohnen, Olivenöl, Brot und Käse. Ihren Namen verdankt sie dem Zufall, dass sie aufgewärmt gleich nochmal so gut schmeckt. Auch die Suppe „Zuppa di fagioli alla fiorentina“ für deren Herstellung man weiße Bohnen, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Kohl, Brot und verschiedene Kräuter benötigt, ist in der Toskana sehr beliebt.

Auch wenn in der Toskana nicht allzu viel Pasta gegessen wird, so fehlt sie natürlich nicht ganz und beliebt sind unteranderem „Cannelloni ripieni alla toscana“ die mit Fleisch, Hühnerleber, Trüffeln, Eier und Parmesan befüllt sind. Bei „Agnolotti alla toscana“ handelt es sich um frische Ravioli, die mit Fleisch, Spinat, Parmesan und Gewürzen gefüllt sind. Nicht weniger beliebt sind auch „Pappardelle alla lepre“. Hierbei handelt es sich um Eierbandnudeln mit Hasenragout.

In der Toskana wird auch sehr gerne Fleisch gegessen und somit ist das bekannteste toskanische Fleischgericht das „Bistecca alla fiorentina“. Hierbei handelt es sich um ein T-bone Steak, welches fettfrei auf dem Holzofengrill gegart wird und zum krönenden Abschluss mit einem Schuss Olivenöl beträufelt wird.

„Arista alla fiorentina“ ist ein mit Rosmarin und Nelken gewürztes Stück Schweinelende und bei „Pollo alla diavola“ handelt es sich um Hühnchen, das unter anderem mit Salbei gewürzt ist und über dem Holzkohlengrill gegart wird.

Äußerst beliebt sind auch Gerichte aus frischen Innereien und deshalb ist ein beliebtes Gericht „Trippa alla fiorentina“ Hierbei handelt es sich um Kutteln, die in einer Sauce aus geschälten Tomaten und Parmesan gekocht wurden.

„Fegatini di maiale“ sind aufgespießte Schweineleberstücke, die mit Lorbeerblättern umwickelt wurden.

Aber nicht nur herzhafte, sondern auch süße Speisen sind gerade in der Region rund um die Toskana sehr beliebt. Das bekannteste Gebäck sind die „Cantuccini“. Hierbei handelt es sich um ein traditionelles Mandelgebäck aus Florenz. Neben Mandeln gehören auch Mehl, Zucker, Amaretto und verschiedene Gewürze wie Kardamom, Zimt, Nelken und Sternanis zum Grundrezept für Cantuccini.

Der bekannte Pfefferkuchen „Panforte di Siena“ ist aus Mandeln, kandierten Früchten, Mehl, Butter und Eiern hergestellt und wird in die ganze Welt exportiert.

Eine weitere Spezialität aus Florenz ist „Zuccotto“. Hierbei handelt es sich um eine halbgefrorene Süßspeise aus Biskuitteig, Schokoladencreme und Sahnefüllung. Nicht weniger beliebt sind „Castagnaccio“, ein Kuchen aus Kastanienpüree mit Pinienkernen und kandierten Früchten und „Schiacciata alla fiorentina“, ein Blechkuchen aus Mehl, Olivenöl, Eiern und Schmalz.

Zum Essen trinken die meisten Italiener Wasser oder einen guten Wein und um das leckere Mahl gebührend abzuschließen und die Verdauung anzuregen wird in der Regel nach jedem Essen frischer Espresso getrunken.

 

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  1. […] stammt der weltweit bekannte und sehr beliebte Wein Chianti. Rund um die Region liegen auch die interessanten Kulturstädte Florenz, hier FLORENZ REISEFÜHRER, Siena und […]

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