Paris Sehenswürdigkeiten – Frankreich

Paris Sehenswürdigkeiten

Meine Lieblings-Stadtteile in Paris:

Marais

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Die Marais sind ein Stadtteil von Paris, der sich vor allem im 3. und 4. Arrondissement der Stadt erstreckt und mit seinen kleinen verwunschenen Gassen und Läden sich ideal zum Shoppen eignet. Die Marais sind einfach etwas besonderes wo Sie auf liebevolle Art & Weise zwischen Place de Vosges und Place de la République bis hinunter zu Bastille nach Lust und Laune flanieren und shoppen können. Im Gegensatz zum Rest von Paris sind in den Marais alle Geschäfte, Supermärkte und Läden auch am Sonntag geöffnet, dafür ist fast überall am Montag Ruhetag.

4. Arrondissement
Métro: Saint-Paul

 

Île Saint-Louis – eine Insel in Paris

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Die Île Saint-Louis ist eine der zwei Inseln im Herzen von Paris. Bis ins 17. Jahrhundert gehörte sie der Kirche und wurde überwiegend als Weidefläche genützt. Heutzutage zählt sie zu einer der wohl teuersten, begehrtesten und gleichzeitig schönsten Wohngegenden in Paris. Auch wenn es hier neben ein paar Geschäftsläden und kleinen französischen Restaurants und Crêperien, die sich überwiegend auf der gleichnamigen Durchgangsstraße Rue Saint-Louis en l’Île befinden, nicht viel zu besuchen gibt, zählt die Île Saint-Louis für mich zum wahren Paris, zum Herzstück von Paris. Egal ob Sie diese kleine wunderschöne Insel im Dämmerlicht umrunden oder an einem Sonntag Mittag genüsslich ein Eis von dem dort ansässigem Berthillion-Laden schlecken während Ihnen von der kleinen Brücke Pont Saint-Louis herrliche Straßenmusik entgegenweht. Du wirst diese Insel auf jeden Fall in dein Herz schließen.

Mein Tipp: Restaurant Auberge de la Reine Blanche. Herberge der weißen Königin – mein absolutes Lieblingsrestaurant das sich mitten auf der Île Saint-Louis befindet und hervorragende französische Küche samt Froschschenkel bis Coq au Vin zu einigermaßen erschwinglichen Preisen anbietet. Ein Muss, das man nicht bereut. Métro: Pont Marie

 

Der Eiffelturm – La Tour Eiffel – Paris

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Das wohl berühmteste Wahrzeichen von Paris ist sicherlich der Tour Eiffel, bei vielen einfach unter der Eiffelturm bekannt. 1889 zur damaligen Weltausstellung in Paris von Gustav Eiffel aus über 10.000 Tonnen Stahl erbaut, sollte das 324 Meter hohe Bauwerk eigentlich kurz darauf wieder abgerissen werden. Die Pariser entschieden sich Gott sei Dank dagegen und heute zieht gerade dieses grandiose Bauwerk jährlich bis zu 7 Millionen Besucher an. Alle wollen ihn sehen, sich mit dem grau-rostigen Stahlturm fotografieren lassen, der gerade Nachts – sobald die Dunkelheit über die Stadt herein bricht -mit Hilfe von 20.000 Glühbirnen in goldenem Licht erstrahlt und zu jeder vollen Stunde bis 1 Uhr Nachts für 5 Minuten zu glitzern und flimmern beginnt. Gerade dieses bezaubernde Schauspiel können Sie am schönsten von der Pont de l’Alma einer Brücke direkt an der Métro-Station: “Alma Marceau” aus betrachten. Natürlich bietet auch der Trocadéro eine tolle Ausichtsplattform mit freier Sicht auf den Eiffelturm. Allerdings werden Sie diesen Ausblick immer mit ein paar hundert anderen Touristen teilen müssen. Die Pont de l’Alma hingegen gilt eher als Geheimtipp auf der lediglich der ein oder andere verträumte Franzose inne hält um das tagtägliche Schauspiel auf sich wirken zu lassen. Dieses Schauspiel wirkt für Touristen sicherlich beeindruckend, wenn Sie länger in Paris wohnen dient Ihnen der glitzernde Eiffelturm nur noch als Hinweis darauf das wieder einmal eine volle Stunde eingeläutet wird.

Natürlich sollte ein Besuch auf dem Eiffelturm (Métro-Station: Bir-Hakim oder Trocadéro, beides im 7. Arrondisement) nicht fehlen, auch wenn – so wie ich persönlich finde – die Aussicht vom Tour Montparnasse bei Weitem schöner ist. Zu mindest den Eiffelturm selbst, werden Sie auf dem Eiffelturm nicht wirklich im Ganzen betrachten können. Und dennoch ist es nach wie vor die Hauptattraktion in Paris: Ein Besteigung des Eiffelturms. Am besten Sie stehen früh auf und reihen sich geduldig in eine der endlosen Schlangen ein. Das Warten wird meist von lästigem Aufschwatzen kleiner Miniatur-Eiffeltürmer begleitet. Versuchen Sie am Besten nicht darauf zu reagieren, falls Sie den Händler nicht wild diskutierend die nächsten 30 Minuten neben sich stehen haben wollen. In diesem Fall gilt: Keine Reaktion ist hier die beste Reaktion. Gerade Abends – sowie zu den Wochenenden und Feiertagen – sind Besuche besonders begehrt und die endlosen Schlangen dementsprechend länger. Zur Zeit haben Sie zwei verschiedene Möglichkeiten auf den Eiffelturm zu gelangen: Zu Fuß oder per Aufzug, wobei Letzteres die bequemere Variante ist.

Wer den Eiffelturm zu Fuß besteigen möchte (dies ist allerdings nur bis zur zweiten Plattform auf 115 Metern möglich) sollte sich auf einen kleinen Muskelkater am nächsten Morgen einstellen. Die 750 Stufen haben es in sich. Allerdings spart man sich etwas Reisegeld, den der Aufzug – der zwar um ein Vielfaches schneller und bequemer ist – kostet mit fast 13 EUR pro Erwachsenen (Jugendliche bis 24 Jahre immerhin noch 10 EUR) deutlich mehr als die sportliche Variante die nur 4,50 EUR für Erwachsene (für Jugendliche bis 24 Jahre sogar nur 3,50 EUR) in Anspruch nimmt. (Stand Januar 2010)

Der Eiffelturm ist täglich geöffnet. Die Aufzüge verkehren im 10 Minuten Takt von 9:30 Uhr Morgens bis kurz vor Mitternacht. Zu Fuß dürfen Sie sich nur bis 18:30 Uhr zur Winterzeit (zur Sommerzeit bis Mitternacht) auf den Weg nach oben machen. Denken Sie an windgeschützte Kleidung, da Ihnen vor allem auf der obersten Etage mit unter ein kräftiger Wind um die Ohren jagt. Und achten Sie auf Ihre Wertgegenstände und Taschen. Gerade in den Warteschlangen und im Gedränge kommt es leider immer wieder zu Diebstählen. Ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall.

 

Louvre

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Wem die Schlange zu lang ist, kann gleich mit der Metro zum Louvre fahren. Von der Metrostation kann man direkt in das Museum. Die Schlange hier ist meistens um einiges kürzer als vor dem Haupteingang.

Das Musée du Louvre gehört mit jährlich mehr als 8,3 Millionen Besuchern zu den drei größten Museen der Welt. Es befindet sich direkt am Louvre, dem einstigen französischem Stadtpalast. Vor allem der glasförmige Eingang in Form einer Pyramide ist wohl jedem bekannt. Die Sammlung des Musée du Louvre reicht auf 380.000 Stück, die man zum größten Teil auf insgesamt 60.000 m² Ausstellungsfläche betrachten kann. Das bekannteste Ausstellungsstück ist mit Sicherheit Leonardo da Vincis weltberühmte “La Jaconde”, die im Deutschen unter dem Namen “Mona Lisa” bekannt ist und einem hinter dickem Panzerglas zulächelt, soweit nicht gerade eine Gruppe Japaner die Sicht versperren. Weit mehr beeindruckt haben mich jedoch ganz andere Gemälde, die sich zum Teil über mehr als einen ganzen Raum erstrecken. Ein Besuch im Louvre ist wie ich finde ein Pflichtprogramm bei jedem Parisaufenthalt. jedoch sollte man sich nicht vornehmen wirklich alles zu sehen. Dazu ist das Louvre einfach zu groß. Schnappen Sie sich schon am Eingang einen in fast allen Sprachen erhältlichen Lageplan und wählen Sie unter all den Kunstwerken die aus, die Sie wirklich interessieren. Neben Gemälden werden nämlich auch Skulpturen aus der griechischen und ägyptischen Antike gezeigt. Besonders beeindruckt haben mich stets die Gemälde von Delacroix. Métro: Palais Royal – Musée du Louvre

 

Arc de Triumph – Triumphbogen

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Der Arc de Triumph – oder auch Triumphbogen genannt – wurde einst von Napoléon 1806 zu Ehren der französischen Armee in Auftrag gegeben und bietet heute für viele Millionen Touristen eine gigantische Aussicht auf den Eiffelturm sowie die Champs-Elysee und weitere Teile und Sehenswürdigkeiten von Paris. 12 große Avenues laufen hier zusammen. Zahlreiche Teilnehmer der Tour de France umrunden den Arc de Triumph jährlich und Jeder der genug Mumm in den Knochen hat, kann sich auch selbst mit seinen Auto wagemutig ins Getümmel stürzen und froh sein, wenn “Mann” irgendwann einmal wieder aus dem achtspurigem Kreisverkehr heil und unbeschadet ohne Kratzer und Beulen heraus kommt. Soviel vorneweg: Es gibt keine richtigen Vorfahrtsregeln. Es gilt mehr das Gesetz: Der Stärkere und der mit der lautersten Hupe gewinnt. Für Pariser gehört dieser Kreisverkehr einfach mit dazu, manch ein Tourist ist hier bereits verzweifelt. Starke Nerven und Konzentration sollten schon zu Ihren Stärken gehören, wenn Sie diesen Kreisverkehr wirklich mit Ihrem Auto bezwingen möchten. Ein wirklich lustiges Schauspiel das sich natürlich am Besten direkt von der Aussichtsplattform des Arc de Triumph in etwa 50 Meter Höhe verfolgen lässt. Auffahrunfälle sind sozusagen an der Tagesordnung, fluchende und wild gestikulierende Autofahrer ebenso. Ein Besuch lohnt sich somit auf jeden Fall. Dabei ist es hilfreich nach einem gelben Schild, welches den unterführten Fussweg zum Arc de Triumph anzeigt, Ausschau zu halten. Mit einer Treppe, die sich in den Pfeilern des Arc de Triumph befindet, gelangen Sie die 284 Stufen nach oben. Auf der Aussichtsplattform erwartet Sie neben einem gigantischen Blick auf die Champs-Elysée auch eine wunderschöne Sicht auf den Eiffelturm.

Der Eintritt kostet 9,- EUR pro Erwachsenen. Reduzierte Preise wie etwa für Studenten, Jugendliche unter 26 Jahren, sowie Rentner kosten 5,50 EUR. Der Arc de Triumph ist täglich von 10 Uhr Morgens bis 22:00 Uhr Abends geöffnet.
Métro-Station: Charles de Gaulle Étoile

 

Notre Dame

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Die Notre Dame – zu deutsch übersetzt “unsere liebe Frau” – ist mir während meines 1-jährigen Parisaufenthalt persönlich besonders ans Herz gewachsen, nicht zu letzt deshalb weil ich der “lieben Frau” täglich über den Hof gelaufen bin. Diese imposante Kathedrale mit den rießigen bunten Glasfenstern zu beiden Seiten und dem wundervoll verziertem Eingang, gehört meiner Meinung nach zu den wichtigsten Gebäuden von Paris. Hier wurden einst Frankreichs Könige und Königinnen gekrönt und spätestens seit Victor Hugos Werk “Der Glöckner von Notre Dame” ist diese Kathedrale weltweit bekannt geworden. Auf der Insel Île Saint-Louis gelegen steigen Sie am besten bei der Métro-Station “Cité” oder “Saint-Michel” aus. Bevor Sie sich wie 12 Millionen Touristen jährlich in das Innerste dieses monumentalen Bauwerks begeben, harren Sie einige Minuten auf dem davor liegenden und meist von Touristen und Tauben wimmelnden Platz aus und nehmen Sie sich etwas Zeit dieses Gebäude auf sich wirken zu lassen. Entdecken Sie die zahlreichen Steinfiguren, die einen zum Fürchten bringen können und bestaunen Sie die filigran gemeiselten Figuren. Nehmen Sie sich eines der farbenfrohen Eis von Berthillion – das Beste in Paris – und lassen Sie Ihre Seele baumeln bevor Sie sich langsam in die Schlangen einreihen und sich mit all den anderen Touristen in den rießigen 130 Metern langen Bauch der Kathedrale schieben. Der Eintritt ist kostenfrei und gleich am Anfang werden Sie zu Ihrer Rechten von einem Lichtermeer aus Teelichtern und Kerzen empfangen. Zudem sollten Sie sich besonders für das “South Rose Window” und das gegenüber liegende “North Rose-Window” Zeit nehmen. Ein fast 19 Meter Durchmesser großes Fenster das in bunten Glas erstrahlt. Gottesdienste finden mehrmals täglich statt. Wollen Sie jedoch dieses gigantische Bauwerk einmal beinahe ungestört und alleine besuchen, empfehle ich Ihnen sich Sonntag Morgens den Wecker zu stellen und pünktlich zur 8:30 Uhr Morgenmesse zu erscheinen. Eine bessere Gelegenheit die Notre Dame fast “alleine” für sich zu haben, wird es nicht geben. Nur wenige Franzosen trauen sich so früh schon raus. Es lohnt sich wirklich, wenn Sie nicht besonders darauf stehen mit tausenden anderen Touristen durch die Notre Dame “geschoben” zu werden. Anders sieht es aus, wenn Sie sich für eine Turmbesichtigung entscheiden. Dort heißt es einfach Geduld haben und sich brav ab möglichst 8 Uhr Morgens in die Schlangen einzureihen. Versuchen Sie Ihren Turmbesuch auf einen Wochentag zu legen. Gerade zu Feiertagen oder am Wochenende herrscht hier meist Schlangestehen das sich schnell einmal in die Stunden ziehen kann.

Der Eintritt für die Turmbesichtigung, die Ihnen einen wunderschönen Ausblick auf die Île Saint Louis sowie das 5. und 6. Arrondisement ermöglicht, kostet pro Erwachsenen 8,- EUR. Kinder unter 18 Jahren sind kostenfrei.

Insgesamt 422 Stufen führen Sie bis nach oben auf die Türme, es gibt keinen Aufzug. Bis auf den 1. Januar, 1. Mai und dem 25. Dezember sind die Türme an allen Tagen für Besucher geöffnet.

Als kleinen Insidertipp: Sollten Sie gerade Mitte/Ende April Ihre Reise nach Paris richten, empfehle ich Ihnen den kleinen Park, der sich rechts an der Notre Dame vorbei befindet, nicht entgehen zu lassen. Eingebettet von 4 riesigen Kirschbäumchen können Sie sich auf eine der Bänke niederlassen und die Füße ausstrecken. Diese Bäume stehen im Frühling für wenige Wochen in voller Blütenpracht und dieses wunderschöne in rosatönen blühende Naturschauspiel sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Auf der Rückseite der Notre Dame befindet sich ebenfalls ein kleiner überschaubarer Parc der zum Entspannen und Relaxen einlädt. Schnappen Sie sich einen guten Roman legen Sie die Füße hoch und entspannen Sie im Schatten während von der Pont Saint Louis in der Ferne Musik und Gesang herüber fließt und Sie merken lässt, dass Sie in Paris angekommen sind.

 

Sacré Coeur Basilica – Paris – Wahlfahrtskirche

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Die große Basilika Sacré Coeur ist ein weiterer wunderschöner Aussichtspunkt auf den Hügeln von Montmartre um Paris von oben herab zu betrachten. Bei guten Wetterbedingungen und etwas Glück können Sie von der Terrasse bis zu 40 km weit sehen. Die Walfahrtskirche Sacré Coeur befindet sich in Mitten von Montmartre. Am Besten Sie nehmen die Métro bis zur Métrostation “Anvers”, von dort aus sind es nur noch wenige Meter bis zu den wohl berühmtesten Treppen von Paris. Nehmen sie sich Zeit für die Stufen und lassen sie sich des Öfteren auf eine der Treppen nieder. Genießen Sie den Ausblick und versuchen Sie möglichst kein unnötiges Souvenir angedreht zu bekommen. Letzteres ist gar nicht so einfach! Selbst wenn Sie kein französisch sprechen, ist es schwer diese auf Touristen getrimmten Schwarzmarktverkäufer auf Abstand zu halten. Haben Sie erst einmal die Aussichtsplattform direkt vor dem Kirchenschiffeingang erreicht, können Sie im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen, Luft holen und Ihren Pulsschlag wieder auf Normalkurs bringen. Spätestens jetzt wird Ihnen klar wie groß Paris wirklich ist. Ein graues Meer aus Häusern und Gebäuden erstreckt sich vor Ihnen. Bei längerer Suche werden Sie vielleicht den Eiffelturm entdecken, der sich etwas versteckt. Bei guter Sicht sehen Sie irgendwo am Ende des Horizonts sogar noch die Vororte Paris, die sich auf Hügeln befinden. Spätestens nach diesem Erlebnis bin ich nie wieder ohne Stadtplan in meiner Tasche außer Haus gegangen. Wenn Sie genug eingeschüchtert und wieder bei Puste sind und genug Erinnerungsfotos geschossen haben, stecken Sie Ihren Fotoapperat in die Tasche und schreiten Sie durch den Eingang der Sacré Coeur. Wie in allen pariser Kirchen ist auch in der Sacré Coeur das Fotografieren verboten, aber im Gegensatz zu allen anderen Kirchen wie z.B. der Notre Dame werden Sie hier regelrecht von indisch stämmigen Kirchenaufsehern verfolgt. Versuchen Sie es erst gar nicht heimlich ein Bild zu schiessen. Ich habe immer wieder Touristen gesehen, die das schon vor Ihnen versucht haben und keinem Einzigen ist es bislang gelungen. Diese Kirchenaufseher schlagen sich nicht lange mit Verwarnungen herum. Wer erwischt ist, wird umgehend aufgefordert das Foto zu löschen und dann sofort der Sacre Coeur verwiesen.

Montmartre zählt mit unter zu den schönsten Orte von Paris. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Hier pulsiert das pariser Leben der Künstler & Musiker. Hier findet man nicht nur die meisten der 397 Souvenirläden, sondern gleichzeitig auch die authentischsten Café’s und gemütlichsten Restaurants.

 

Versailles Schloss in Paris

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Wer es sich nicht nehmen lassen will, Paris zu verlassen um sich Versailles anzusehen, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass er nicht der Einzige sein wird, der diesen besonders genialen Einfall hatte. Im Durchschnitt verparken schon früh Morgens dutzende Busse etlicher Reiseveranstalter die Zufahrt dieses gigantischen Schlosses, das einst im 17. Jahrhunderst vom ehemaligen Sonnenkönig Ludwig XIV erbaut wurde und noch bis heute beeindruckt durch seinen imposanten Baustil, zahlreichen prunkvollen Zimmern und einer Gartenanlage, die mehr an ein eigenes Land erinnert. Versailles ist und bleibt einzigartig und Sie werden einen Besuch mit Sicherheit nicht missen wollen. Allerdings hat dieses Erlebnis auch seinen Preis. Wer früh aufsteht und die knapp 45 Minütige Fahrt von Paris aus in Kauf nimmt, kann sich nach einem kleinen Spaziergang direkt in die Warteschlange stürzen. Wartezeiten von bis zu 3 Stunden sind leider trotz mittlerweile moderner Technik und Selbstticketkauf-Automaten, keine Seltenheit. Zahlreiche Touristenshops locken mit Prospekten und Büchern, die es in allen möglichen Sprachen zu kaufen gibt. Somit können Sie sich schon einmal einlesen, während sich die Schlange langsam Richtung Eingang bewegt. Haben Sie es dann erst einmal hinein geschafft, können Sie sich entspannt einen der Kopfhörer schnappen und sich die Geschichte von Versailles erzählen lassen oder einer der Führungen folgen.

 

Opéra Bastille

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Die Opéra Bastille wurde 1989 erstmals eröffnet und wurde vor allem gebaut um die Opéra Garnier zu entlasten. Im Gegensatz zur Garnier ist die Opéra Bastille vor allem modern und populär gebaut und sollte so für das gesamte Volk zugänglich sein. Auch wenn man in der Opéra Bastille von jedem Sitzplatz aus eine wunderbare Bühnensicht hat und die Akkustik mit Sicherheit besser sein sollte, den Charme der nostalgischen Opéra Garnier hat Sie leider nicht. Anstatt verzierter Gänge und Treppen, findet man in der Opéra Bastille vor allem gerade und glatte Oberflächen, die schon fast steril erscheinen.

Eintrittspreis für Erwachsene 11 EUR, für Jugendliche unter 25 Jahren & Studenten 9 EUR.

Place de la Bastille
75012 Paris
Métro: Bastille

 

Opéra Garnier

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Die Opéra Garnier (1875 eröffnet) ist neben der Opéra Bastille eine der 2 Opernhäuser von Paris und wird heute hauptsächlich für Ballettaufführungen und klassische Opern genutzt. Wer sich spontan an der Abendkasse nach Tickets umsieht, hat manchmal Glück und bekammt die Eintrittskarten für Stücke am gleichen Abend etwas günstiger. Auch für Jugendliche unter 26 Jahren gibt es oftmals Ermäßigungen. Aber auch ein Besuch in der wunderschönen, golden leuchtenden und reich verzierten Opéra Garnier ist auf jeden Fall zu empfehlen. Meiner Meinung nach zählt Sie zu einem der schönsten Opernhäuser überhaupt. Alleine schon der “Grand Foyer” – der Marmortreppenaufgang der aus über 30 verschiedenen Marmorsorten besteht – mit seinen zig Kronleuchtern neben üppig ausgeschmückten und geschwungenen reich verzierten Deckenwänden lässt einen förmlich in eine Zeitreise zurück in längst vergangener Tage schweben. Man hört hier förmlich das rascheln langer Ballkleider, fließender Stoffe aus Seide und Tüll, die eilig die Treppe hinauf schwingen. Auch der sogenannte Wandelgang, der als Aufenthaltsraum oder Pausenraum für die Zuschauer genützt wird, ist mit wunderschönen rießigen Kronleuchtern, Spiegelwänden und Deckengemälden geschmückt und lässt einen so definitiv ins Staunen kommen. Nehmen Sie sich ruhig einen kleinen Augenblick Zeit bevor Sie sich auf den überdimensionalen Balkon der Opéra Garnier wagen um etwas frische Luft zu schnappen und einen herrlichen Blick auf die davor liegenden Prachtstraße “Avenue de l´Opéra” zu werfen. Hier entstand auch das weltbekannte Opernstück “Das Phantom der Oper”.

Täglich geöffnet von 10:00 – 16:30 Uhr. Eintrittspreis für Erwachsene 9 EUR für Jugendliche unter 25 Jahren 5 EUR.

Mein Tipp: Auch wenn Sie nichts für Oper übrig haben oder keine Karten ergattern konnten, dann flanieren Sie wenigstens bei Nacht an der Opéra Garnier vorbei, welche sobald es Dunkel wird von allen Seiten in fast goldenes Licht getaucht wird. Ein absolutes Muss!

8 rue Scribe
75 009 Paris
Métro: Opéra

 

Museen in Paris

Paris – das ist die Stadt der Kunst und der Dichter, der Sänger, Bildhauer, Maler und der Schriftsteller. Viele sind einst nach Paris gekommen, viele sind für immer dort geblieben. Viele gingen fort und kamen zurück. Was Sie hinterlassen haben, sind Kunstwerke ungewohnten Ausmaßes und noch heute zeugen einzigartige Museen, Galerien und Bibliotheken von den Schätzen dieser Zeit. Betrachten Sie die malerischen farbenpächtigen Kunstwerke Monets, lassen Sie sich von Picasso inspirieren, erleben Sie die präzise Feinarbeit der Skulpturen Rodin und philosophieren Sie über die Zitate Honoré. Paris hat kulturell für jeden etwas zu bieten.

 

Museum Marmottan Monet

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Das Musée Marmottan ist eine kleine Stadtvilla, die am westlichen Ende von Paris liegt und welche die größte Sammlung Monets beherbergt. Paul Marmottan, dem einstigen Besitzer dieser wunderschönen Stadtvilla, vererbte sein Anwesen samt Garten und Kunstwerke nach seinem Tod der Académie des beaux-arts, die kurz darauf das Musée Marmottan eröffnet hat. Mittlerweile werden hier mehr als 80 Gemälde Monets ausgestellt, darunter die zahlreichen und wohl bekanntesten Seerosenbilder, die sich im Keller des Hauses befinden und einem ermöglichen in die Farbenflut einzutauchen. Neben den impressionistischen Werken Monets findet man auch einige Werke der Künstler Édouard Manet, Edgar Degas oder Pierre-Auguste Renoir. Ein Besuch lohnt sich! Wer allerdings weniger Zeit hat, kann sich einige der bekannten Seerosenbilder auch in dem Musée d´Orsay ansehen. Allerdings ist dort die Anzahl auf eine kleine Auswahl beschränkt.

2, rue Louis-Boilly
75016 Paris
Métro: Muette

Eintritt: Erwachsene: 9 Euro, Jugendliche bis 25 Jahre: 5 Euro.

 

Musée Rodin

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François Auguste René Rodin war ein französischer Bildhauer und begann das Zeitalter der modernen Skulpturen. Seine berühmtesten Werke zu denen neben dem “Kuss” auch “der Denker” zählen, kann man heute im ehemaligen Hôtel Brion dem jetzigem Musée Rodin betrachten. Rodin hat es geschafft, Skulpturen aus Stein, die sich sowohl im Museum sowie im Garten befinden, Leben ein zu hauchen. Selbst wenn Sie sich bis jetzt noch nicht für diese Art von Kunst interessiert haben, ist ein Besuch empfehlenswert. Alleine schon der liebevoll angelegte Garten des Museums lädt zum verweilen ein. Im hinteren Bereich befinden sich Liegestühle, die es einem erlauben bei schönem Wetter die Füße hoch zu legen und sich nebenbei von den Skulpturen Rodins inspirieren zu lassen.

79, rue de Varenne
75007 Paris
Métro: Varenne oder Invalides

Eintritt: 6 Euro Erwachsene, Jugendliche bis 25 Jahre 5 Euro/ EU-Jugendliche kostenfrei. Erster Sonntag im Monat: freier Eintritt für alle.

 

Die Jardins (deutsch Pflanzengarten) in Paris

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Machen wir uns nichts vor: Paris ist eine Weltstadt. Paris ist groß, grau und laut. Aber Paris bietet jede Menge Möglichkeiten dem Lärm und den Menschenmassen zu entkommen, indem man sich immer mal wieder in einen der wunderschönen Grünanlagen, Parks und Jardins verzieht. Die Jardins von Paris sind jeder für sich einzigartig und unterschiedlicher denn je. Also tauche ein in die grünen Oasen von Paris und lasse dich davon verzaubern.

Die Jardins von Paris:

1. Jardin du Luxembourg

2. Jardin des Tuilleries

3. Jardin du Forum des Halles

4. Jardin des Plantes

5. Parc du Champs de Mars

6. Parc de Monceau

7. Parc de Musée Rodin

8. Place des Vosges

1. Jardin du Luxembourg

Da ich ein Jahr lang gleich um die Ecke des Jardin du Luxembourg (franz., dt. Pflanzengarten)  gewohnt habe, ist mir dieser 26 Hektar große Park ganz besonders ans Herz gewachsen. Schon der Eingang lockt im Sommer mit herrlich frischen Eisverkaufständen die Touristen an. Aber richtig überladen ist der Jardin du Luxembourg eigentlich nur sonntags. Dann nämlich, wenn die Pariser und Pariserinnen mit Ihren kleinen Jean-Lucs und Mireilles zum Schiffchen schieben in den Park gehen und die sonst so gewohnten Bilder von schwarzen Nannys mit weißen Kindern verdrängen. Der Jardin du Luxembourg liegt im 6. Arrondisement und ist am besten mit der RER: Station “Luxembourg” zu erreichen, welche direkt vor dem Haupteingang liegt. Im Jardin du Luxembourg befindet sich auch das Gebäude des Senats im sogenannte Palais du Luxembourg. Dieser wunderschöne Jardins ist im französischen und englischen Stil angelegt und wurde einst von Maria von Medici 1611 in Auftrag gegeben. Neben einer Imkerschule kann man auch zahlreiche Obst- und Gemüsebeete, die bis heute noch aktiv bepflanzt und gezüchtet werden, betrachten. Im hinteren Bereich wird für die kleinen Pariser und Pariserinnen so Einiges geboten. Neben Ponyreiten gibt es einen wunderschönen Kinderspielplatz mit einem Karussel, das einst schon Rainer Maria Rilke 1906 so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass er “Das Karussell – Jardin du Luxembourg” gedichtet hat, das wohl noch dem Ein oder Anderem aus dem Deutschkurs “…und dann und wann ein weißer Elefant…” bekannt sein dürfte. Aber auch für Erwachsene ist sportlich neben Tennisplätzen und idealen Joggingwegen auch für die geistige Fitness so Einiges geboten. Unter einem überdachtem Gebäude lassen sich ältere Herren mit Zigarren zu Schachspielen ein oder werfen nebenan eine Kugel Boccia. Jeden Sonntag im Sommer spielen hier häufig Orchester unter der kleinen überdachten Bühne in der Nähe des Haupteingangs. Man wird förmlich eingeladen sich einen der überall befindeten grünen Stühle zu schnappen und den Tönen der Instrumenten zu lauschen. Ganze Picknickkörper werden zu Hause liebevoll gepackt und hier wieder ausgepackt. Weinflaschen werden entkorkt, Baguettes abgerissen, Fromage und Jambon verspeist. Ich glaube es gibt für ein Picknick fast keinen schöneren Platz als im Jardin du Luxembourg. Tauchen Sie ein in einen der wohl schönsten Gärten der Welt. Kinder laufen in blauen Matrosenkleidchen um die angelegten Brunnen und schieben mit kleinen Stöckchen bunte Holzschiffchen durchs Wasser. Die Sonne strahlt vom Himmel, Crêpes-Duft liegt in der Luft. Und das Beste: Sie fangen an zu vergessen, dass sie in einer der größten Weltstädte – nämlich Paris – sind. Wer sich hinein wagt, merkt bald dass man den Autolärm nicht länger hört und das Hupen dem Pfeiffen der Vögel weicht. Wer diesen Jardin eher ungestört für sich entdecken möchte, sollte sich früh Morgens um 10 Uhr auf die Socken machen, dann nämlich werden Ihnen neben dem Gärtner, der über den Sommer hin Mühe hat die riesigen Anlage zu bewässern, nur ein paar hungrige Jogger, die hier Morgens Ihre Runden drehen, über den Weg laufen. Am späten Vormittag treffen die schwarzen Nannys mit Ihren weißen Schützlingen ein, die sich wild gestikulierend mit Ihres Gleichgesinnten über Paris und die Welt unterhalten. Ab Mittags strömen die Studenten aus der ganz in der Nähe gelegenen Sorbonne herein und bevölkern die schattigen Plätze unter den Kastanien um hier Ihre Subjonctifs zu pauken. Zu Ihnen gesellen sich Frauen und Männer in Anzügen und chicen Kostümen, die im Jardin du Luxembourg schnell in der Mittagspause Ihren Café Creme und Ihr Baguette verspeisen bevor es Sie zurück in die Büros zieht. Es gibt kaum einen Tagesabschnitt wo hier nichts geboten wird. Schnappen Sie sich einen tollen Roman, ein Baguette von Paul und einen der grünen Stühle und lassen Sie Ihre Seele baumeln und legen Sie die Füße hoch. Sie werden es nicht bereuen.

2. Jardin des Tuilleries

Diesen Jardin (franz., dt. Pflanzengarten) habe ich erst mit der Zeit lieben und kennen gelernt. Er befindet sich in Mitten von Paris (Métro: Tuillerie oder Concorde) und erstreckt sich zwischen Louvre und Place de la Concorde zwischen Rue de Rivoli und Voie Georges Pompidou. Dieser ebenfalls wunderschöne Jardin des Tuilleries ist eigentlich immer von Touristen überbevölkert. Vorallem an den Wochenenden und während der Hauptsaison ist er für die Pariser und Pariserinnen eher uninteressant. Wer sich aber Zeit nimmt und gerade in den Abendstunden kurz vor Sonnenuntergang noch einen Spaziergang wagt, dem werden die Augen geöffnet für eine wunderschöne grüne Oase die zum Rasten und Träumen einlädt. Dieser eher lang gezogene ehemalige Schlosspark Jardin des Tuilleries ist ganz im französischen Stil errichtet. Schon Édouard Manet hat sich einst in den Jardin des Tuilleries verliebt und ihm sein Gemälde “Musik im Tuileriengarten” gewidmet. Noch heute hält einen dieser Zauber gefangen. Neben zwei Cafés, in denen Sie sich gemütlich eine sehr überteuerte Tasse Café Creme kaufen können, hat auch die Boulangerie Paul hier seit Jahren einen Verkaufstand aufgebaut der nach wie vor boomt. Suchen Sie einfach im oberen Drittel nach einer langen Menschenschlange, die sich geduldig für Ihr Baguette oder Ihr Pommes aux Tartes anstellt. Auch im Jardin des Tuilleries laden 3 große Wasserbecken zum Relaxen, Füße hoch legen oder auf ein Sonnenbad ein. Kinder können sich für ein paar Euros ein buntes Holzschiffchen ausleihen um es im Wasser fahren zu lassen. Wer möchte kann sich auch auf einem der Ponys durch die Grünanlage reiten lassen. Zum kurzen Verweilen lädt der Jardin des Tuilleries auf alle Fälle ein, befindet er sich doch inmitten der Shoppingmeilen Rue de Rivoli. Sie werden froh sein nach einem anstrengenden Shoppingtag hier etwas Ruhe und Ausklang zu finden. Achtung: Leider gibt es auch hier viele Touristen und dementsprechend auch viele Diebe. Sollte Ihnen Jemand einen “soeben” auf dem staubigen Boden gefunden Goldring in die Hände drücken wollen, dann lehnen Sie bestimmt ab und suchen Sie das Weite. Auf diese Masche, mit der man Ihnen den angeblichen Goldring zuerst schenken und danach Ihr Geld abknöpfen will, fallen leider immer wieder Touristen herein. Also Vorsicht und Abstand halten!

3. Jardin du Forum des Halles

Dieser eher unscheinbare, etwas versteckte, kleine Jardin (franz., dt. Pflanzengarten) direkt hinter dem Forum des Halles steht meist nicht auf der To-Do-Liste eines Parisbesuchers. Dennoch lohnt sich eine kleine Stippvisite da die zentrale Lage ideal nach einem Shopping-Tag auf eine kurze Verschnaufspause einlädt. Im Prinzip können Sie direkt von der bekannten und exclusiven Shoppingmeile Rue Saint-Honoré die parallel zur Rue de Rivoli liegt über die Querstraße Rue de Berger in den hinteren kleinen Parc laufen. Dieser Teil ist durch seine Lage eher ruhig und lädt ein unter schattigen Kastanien seine soeben gekauften Pan au Chocolat zu verzehren, die Füße hoch zu strecken und dem Treiben auf der Rue de Berger zu zu sehen. Am Besten Sie schauen zuvor in einer Boulangerie vorbei und decken sich mit einem Pan Chaud (einem kleinen Baguettebrötchen, das in der Mitte mit Lachs und Frischkäse, Salami oder Speck gefüllt ist) oder einem Brioche au Chocolat oder Sucre ein. Auch sogenannte Paninis (belegte Chiabatta, die dann unter einem Toaster erhitzt werden) sind die idealen Picknickbegleiter und schmecken noch dazu himmlisch lecker. Wenn Sie dann satt sind und genügend relaxed haben, machen Sie sich die Mühe sich im eher unscheinbaren Jardin du Forum des Halles einen kleinen Spaziergang zu gönnen. Durchqueren Sie den Park bis Sie auf ein gepflastertes rundes Plateau stossen, wo Sie eine etwas merkwürdige Statue eines in einer Hand gestüzten Kopfes empfängt. In den Sommermonaten ist es fast unmöglich auf den Treppen und Pfeilern einen noch freien Platz zu ergattern. Wenn Sie dennoch zu den Glücklichen gehören, die sich mit einer Kugel Eis hier niederlassen können, dann lauschen Sie den Geigen- oder Gitarrenspielern, die hier zu unzähligen Ihr Budget etwas aufbessern und genießen Sie den Ausblick auf die riesige Eglise Saint-Eustache, einer Kirche die sich gleich hinter der Rue Rambuteau befindet. Im Anschluss bieten sich Ihnen je nach Wetterlage zwei Shopping-Möglichkeiten. Entweder Sie statten dem Forum les Halles – einer unterirdischen auf 4 Stockwerken überdachten Shoppingpassage mit unzähligen Geschäften, Souvenirläden und Cafes einen Besuch ab, oder Sie flanieren ganz pariserisch die Rue Montorgueil hinauf, die meiner Meinung nach mit Ihren kleinen Fromageries, Boulangeries und Affaires weit mehr zu bieten hat.

4. Jardin des Plantes

Der Jardin des Plantes (franz., dt. Pflanzengarten), der sich im 5. Arrondisement (Métro & RER : Gare d`Austerlitz) befindet, wurde bereits 1626 angelegt und diente ursprünglich als königlicher Heilkräutergarten der Leibärzte Ludwig des XIII. Bald darauf wurde er der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und lädt bis heute zum flanieren und staunen ein. Vor allem im Frühling und Sommer wenn man sich über so manches Beet beugt um die ausgeschriebenen Pflanzen, Blumen und Kräuter zu entziffern. Neben einem kleinen Labyrinth am hinteren Ende des Jardin des Plantes, befindet sich hier auch Paris einziger Zoologischer Garten, der 1793 gegründet wurde und bis heute der älteste wissenschaftlich geleitete Zoo der Welt ist. Rainer Maria Rilkes weltberühmtes Gedicht “Der Panther” von 1902 spielte hier im Zoo vom Jardin des Plantes. Rings herum des Jardin des Plantes spielt sich nicht allzu viel ab. Am Besten sie nehmen die Gelegenheit um an der Seine entlang zurück Richtung Stadtmitte zu laufen. Ein toller Spaziergang von dem aus Sie einen wunderschönen Blick auf die Notre Dame haben.

5. Parc du Champs de Mars

Da ich mich während meines Parisaufenthalts von touristischen Orten so gut es eben ging fern gehalten habe, habe ich dem Parc du Champs de Mars (Métro: École Militaire) auch nur zwei, drei Mal einen kurzen Besuch abgestattet. Meist dann, wenn ich selbst gerade Besuch aus Deutschland hatte und um einen Besuch des Eiffelturms somit nicht herum kam. Dieser lang gezogene Stadtpark, der direkt hinter dem Tour Eiffel beginnt und sich bis zur École Militaire erstreckt, ist insgesamt 24,3 ha groß und der einzige Park der nicht eingezäunt ist. Der Parc du Champs de Mars wurde lange Zeit vor allem zu militärischen Zwecken und als Ausstellungsfläche auch bei verschiedenen Weltausstellungen genutzt. Heute lädt der Park vorallem Touristen ein, aber hin und wieder trifft man auch auf Franzosen, die sich hier mit Ihren Picknickkörben niederlassen. Im Sommer finden vor allem an den Wochenende vereinzelt Konzerte oder Filmvorführungen auf überdimensionalen Leinwänden statt. Mit Sicherheit hat dieser Park bei näherem Betrachten auch seine schönen Fleckchen, aber Paris hat bei weitem viele schönere Parks zu bieten, die weit weniger touristisch erschlossen sind.

6. Parc de Monceau

Den Parc de Monceau habe ich gleich in meiner ersten Pariswoche entdeckt und lieben gelernt, dann allerdings wieder vergessen und erst nach einer gewissen Zeit neu gefunden. Etwas abseits vom touristischen Treiben gelegen, kommen hier nur die wenigstens Touristen vorbei (Métrostation: Monceau). Ein Besuch lohnt sich aber dennoch, gerade oder weil hier so gut wie keine Touristen anzutreffen sind. Dieser ganz im englischen Stil gehaltene Park wurde einst 1769 vom Herzog von Orléans, einem Cousin des Königs Ludwig XVI., privat erbaut und bepflanzt. Knapp 100 Jahre später kaufte die Stadt Paris dann das Gelände wobei die Hälfte der eigentlichen ursprünglichen Größe des Parc Monceau als Bauland für neue Wohnhäuser zum Opfer fiel. Heute ist dieser eher kleine Stadtpark ein beliebter Ort für anwohnende Familien mit Ihren Kindern, die sich auf den Schiffschaukeln oder dem Karussel austoben können. Durch seine filigrane liebevoll gestalte Bepflanzung, die durch kleine weiße Brücken und Säulen am See bestechen, zählt dieser Park zu einem der schönsten von Paris. Auch wenn sich der Parc Monceau nicht auf Ihrem direktem Weg zu der nächsten Sehenswürdigkeit befindet, nehmen Sie sich die Zeit und fahren Sie mit der Métro in den Nordwesten von Paris, Sie werden es nicht bereuen. Und wenn Sie schon einmal hier oben sind, können Sie auch gleich noch einen kleinen Abstecher in die Église Suidoise machen und sich mit ofenfrischen Kanelbullern (= Zimtschnecken) Sm°argaser (belegten Broten) und frisch gebrühtem Kaffee eindecken. Die schwedische Kirche von Paris befindet sich knapp 2 Gehminuten vom Parc Monceau in der Rue Médéric und lockt Di-So täglich ab 10:00 Uhr mit dem Verkauf der selbstgebackenen kleinen Köstlichkeiten, die man direkt im Kirchencafé erwerben kann.

7. Parc de Musée Rodin

Diesen wunderschönen eleganten Garten, der das Musée Rodin umschließt, habe ich mehr oder weniger zufällig entdeckt. Métro-Station: “Varenne” 7. Arrondisement (79, rue de Varenne – 75007 Paris.)
Für gerade einmal 1 Euro erhalten Sie Zutritt zu einen der wohl schönsten Gärten von Paris. Schlendern Sie durch die wunderschön angelegten Beete, einem duftenden Rosengarten, durch verwunschene kleine Wege mit original Rodin-Skulpturen wie zum Beispiel “Eve” und “Adam” oder der bekannte “Denker” bis hin zu einem der insgesamt 6 Springbrunnen. Im hinteren Teil laden bequeme Liegestühle unter schattigen Bäumen zum verweilen ein. Hier können Sie wunderbar ein kleines Mittagsschläfchen halten, sich mit den aktuellen Themen der Le Monde beschäftigen oder in der neusten Vogue blättern. Ganz egal was Sie letzt endlich zu einem Besuch dieses Parc veranlasst, alleine schon der Blick auf das wunderschöne kleine Schlösschen “Hotel Brion” – das eigentliche Musée Rodin – ist seinen Eintritt wert. Eine kleine Caféteria bietet neben zahlreichen Sandwiches und belegten Baguettes auch Café und Eis. Allerdings sind die Preise mehr als überteuert und sehr touristisch. Mein Tipp: Wenn Sie unter 25 Jahre alt und EU-Bürger sind ist der Eintritt sogar gratis, also am Besten Pass oder Ausweis mitnehmen.

8. Place des Vosges

Der Place des Vosges ist wie der Name schon sagt, mehr ein Platz als ein Park. Allerdings gleicht dieser von Hecken, Sträuchern und Bäumen eingefasste Platz schon sehr einem kleinen Park und eignet sich ideal um kurz abzuschalten bevor es weiter in den Marais geht. Über die Métro “St.Paul” gelangen Sie innerhalb 5 Minuten auf den Place des Vosges, der zu den ältesten und schönsten Plätzen Paris zählt. Der mit roten Backsteinhäuserfassaden eingerahmte Park wurde einst unter dem Namen Place Royal von Heinrich IV. 1605 gebaut und lädt noch heute herrlich zum verweilen und relaxen ein. Insgesamt 11 Mal wurde dieser Platz schon unbenannt und hat seinen jetzigen Namen Place des Vosges seit 1870 behalten dürfen. Ein paar gemütliche Cafés, ein paar ausgezeichnete Restaurants – hier kann man es auch deutlich länger aushalten.

Nachtleben in Paris

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Paris wird nicht umsonst “La ville lumière” genannt. Die Stadt der tausend Lichter. Paris schläft nie, auch wenn es einem manchmal einen etwas verschlafenen und verträumten Eindruck wieder spiegelt. Paris scheint manchmal stehen geblieben zu sein: Eine Stadt längst vergangener Tage. Und dennoch erfindet sich Paris täglich neu. Paris lebt, Paris ist der Zeit voraus. Sobald die Dämmerung eintritt und “Notre Dame” der Eiffelturm zu glitzern beginnen, erwacht eine andere Seite Paris. Die Zeit in der man sich zu aller erst in einem Café oder Brasserie auf ein Glas Vin Rouge trifft und den Abend mit dem Nationalgetränk Frankreichs begrüsst. Zahlreiche Bars locken und warten, Happy Hour, Champagner, lange durchtanzte Nächte, die mit den ersten Sonnenstrahlen im nebligen Dunst der Stadt enden. Paris lebt! Eine pulsierende Stadt in der niemals die Lichter ausgehen.

 

Varietés in Paris

Das Wort Varieté bedeutet übersetzt soviel wie “abwechselnd” und “bunte Vielfalt” – und genau das erwartet Dich auch in einem der zahlreichen Varietés von Paris. Schon seit je her ist Paris für seine Varieté-Théâtres bekannt. Für kurze Röcke und endlos lange Beine, die geschickt den Cancan tanzten und somit reihenweise die Männerherzen begeisterten und verrückt werden lassen. Noch heute zählt dieser erotische, anmutige und äußerst geschickte Tanz zu dem Hauptprogramm des Moulin Rouge, Lidos und des Crazy Horse und deren Gleichen, die zu Paris ebenso gehören wie der Eiffelturm oder Notre Dame.

 

Moulin Rouge in Paris

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Das Moulin Rouge, was übersetzt soviel wie “Rote Mühle” bedeutet, ist wohl das bekannteste der pariser Varietéhäuser und befindet sich auf den Hügeln Montmartres. 1889 erbaut, wurde es zunächst vor allem für Bälle und Tanzaufführungen genutzt, etwas später folgten Operetten und noch etwas später Revuen. Heutzutage kann man hier die sogenannten “Dinner-Spectacel” verfolgen. Während man ein leckeres Essen serviert bekommt und dazu natürlich Champagner schlürft, entführen einen spärlich bekleidete schöne Tänzerinnen in pompösen Federboas, glitzernden, pailliettenbesetzten und schimmerden Stoffen, die dabei viel nackte Haut preis geben, in eine andere Welt. Abschalten, träumen, genießen…mehr sollten und müssen Sie an einem Abend im Moulin Rouge nicht tun. Die Vorstellungen sind sehr begehrt und eine Reservierung ist dringend erforderlich.

“Dinner-Spectacel” finden täglich um 13 Uhr Mittags oder um 19 Uhr Abends statt. Während auf Sie ein köstliches 3-Gänge-Menü incl. einer halben Flasche Champagner wartet, erfolgt im Anschluss die Show. Die Preise liegen je nach Menue-wahl zwischen 150 – 180 EUR pro Person. Wenn Sie auf das Essen verzichten möchten, können Sie sich auch nur die Revue incl. einer halben Flasche Champagner für 102 EUR um 21 Uhr bzw. 92 EUR um 23 Uhr genehmigen.

82, Boulevard de Clichy
75018 Paris
Métro: Blanche

 

Lido

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Das Lido zählt neben dem Moulin Rouge zu einem der bekanntesten Varietéhäusern von Paris. Auf insgesamt 7500 m² Fläche und mit über 1150 Plätzen zählt es zu einen der größten Kaberetts in Paris und bietet mit seiner aktuellen Show “Bonheur” ein einmaliges Erlebnis. Ähnlich wie im Moulin Rouge bietet das Lido ebenso “Dinner-shows” an, bei denen Sie nicht nur visionelle Höhepunkte, sondern auch wahre Gaumenfreuden erleben werden. Eine glitzernde atemberaubende Traumwelt aus über 600 Kostümen.

Preise: um 21:30 Uhr incl. einer Flasche Champagner ab 100 EUR, um 23:30 Uhr incl. einer Flasche Champagner ab 90 EUR. Die “Dinner-shows” starten jeweils um 19 Uhr mit dem Menue incl. einer halben Flasche Champagner und anschließender Vorstellung. Ab 140 bis 280 EUR pro Person! Sonntags und Dienstags jeweils Nachmittags-Vorstellung ab 15 Uhr für 80 EUR incl. ener halben Flasche Champagner.

116 bis Avenue des Champs-Elysée
75008 Paris
Métro: George V

 

Crazy Horse

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Das Crazy Horse – übersetzt “verrücktes Pferd” – zählt zu einen der jüngeren Varietés von Paris und bietet seit 1955 Shows an.

Im Gegensatz zum Lido und Moulin Rouge ist das Crazy Horse eher ein kleines Kaberett mit nur circa 270 Zuschauerplätzen. Dementsprechend anders ist die Show: Nicht ganz so pompös und groß, aber dennoch mit Klasse und einzigartigen Darbietungen aus Tanz und der Kunst des Nacktseins, schafft es das Crazy Horse seine Zuschauer zu begeistern. Die aktuelle Show “Désirs” hält was sein Name verspricht und lässt keine “Wünsche” offen.

12. Avenue George V
75008 Paris
Métro: George V

 

Shopping in Paris

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Paris gehört neben London und New York zu den Top Mode-Metropole der Welt. Neben den alljährlichen weltberühmten Prêt-à-Porter Schauen zieht auch die Haute Couture von Paris immer mehr Shoppingwillige an. Verlockenden Namen wie Chanel, Dior oder Yves Saint Laurent sind nur einige Wenige die uns wohl geläufig erscheinen. In Wahrheit ist Paris ein wahres Mekka für Mode und fließender Stoffe, die Körper wie Kunst umschmeicheln und gleichzeitig mit den neusten Kreationen für Aufsehen erregen. Paris ist die Stadt der Mannequins und der Laufstege auf der einen Seite und der selbstbewussten Mode-liebenden Pariserinnen auf der Anderen. Madames von Morgen tragen hier was namhafte Designer in edlen Boutiquen zum Kauf anbieten. Paris ist definitiv Stadt der Mode und vor allem Dingen der Dessous.

Haute Couture in Paris

Vorallem auf der Rue du Faubourg Saint-Honoré, dem Place Vendôme, Avenue Champs-Elysée oder der Avenue Montaigne kann Frau die Haute Couture hinter edlen Vitrinen namhafter Designer bewundern und bestaunen. Und auch wenn die meist maß angefertigten Roben und Kleider nichts für den schmalen Geldbeutel übrig lassen, so ist man dennoch ganz nah dran. Vorallem die Rue du Faubourg Saint-Honoré lädt mit edlen Passagen und wunderschönen kleinen Boutiquen zum Flanieren ein. Zahlreiche Restaurants und Cafés runden das Erlebnis ab. Man taucht ein in eine Welt, die man sonst nur aus den Zeitungen und Modemagazinen kennt. Auch ein Spaziergang über den Boulevard Saint-Germain lädt mit Namen wie Sonia Rykiel oder Armani ein, aber auch neue noch nicht ganz so bekannte Modezaren und Schöpfer lassen sich im wunderschönen Saint-Germain nieder.

Galeries Lafayette in Paris

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Die Galerie Lafayette zählt zu den Grand Magasins – also zu den großen Einkaufshäusern – von Paris und gleichzeitig mit seiner einzigartigen Jugendstilarchitektur zu einem der edlesten und zu einem der ältesten Kaufhäusern Frankreichs. Alle namhaften Designer von A wie Armani bis Z wie Zadig & Voltaire haben sich hier nieder gelassen und präsentieren in edlen Ambiente Ihre neusten Kollektionen. In der Galerie Lafayette ist auch die größte Herrenabteilung in ganz Europa zu finden. Von März bis Oktober finden hier immer Freitags um circa 15 Uhr unter der atemberaubenden und weltberühmten Glaskuppel der Galerie Lafayette kostenfreie Modeschauen statt, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall, auch wenn Sie nichts kaufen wollen, ist es dennoch interessant in eine ganz andere Welt zu schnuppern. Die meisten kommen dann doch mit einer kleinen roten Tüte mit dem so begehrten “Galerie Lafayette”–Schriftzug heraus. Mode, Schmuck, Uhren, Sonnenbrillen, Taschen, Schuhe – hier kommt jedes Frauenherz zum schmelzen und jede Männerportmonnaie wird sichtlich leichter.

Mein Tipp: In der Weihnachtszeit trumpft die Galeries Lafayette mit überdeminsionalen Christbaum- und Weihnachtsdekorierten Schaufenstern auf. Ein Erlebnis, das man sonst wohl nur aus New York kennen.

40, boulevard Haussmann
75009 Paris
Métro: Chaussée d’Antin La Fayette

Printemps Haussmann

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Direkt gegenüber der Galerie Lafayette befindet sich das unter Denkmalschutz stehende Kaufhaus Printemps, das auf über 44.000 m² alles was das Herz begehren lässt anbietet. Dieses Kaufhaus bietet ungeheurem Luxus und Service, der keine Wünsche offen lässt. Von zweisprachigen Einkaufsbegleitern bis hin zu Lieferung frei Haus in alle Pariser Hotels. Der Kunde ist hier sprichwörtlich König, wenn nicht Kaiser. Man kann hier auf insgesamt 25 Etagen und mehreren Gebäuden von Einrichtung, über Mode oder Beauty-Abteilung alles ersteigern was man braucht oder zu brauchen glaubt. Vorausgesetzt das Portmonnaie spielt mit. Aber auch wenn das nicht der Fall sein sollte, können Sie sich hier von Luxus-Etagen und Preisen von denen Ihnen schwindelig wird verzaubern lassen. Ein wahres Erlebnis, das sogar Disney-Land klein aussehen lässt. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden nach anstrengenden und nicht selten kilometerlangen Shoppingstouren durch die zahlreichen Etagen des Printemps zum relaxen ein. Das Panorama-Restaurant ganz oben mit angefügter Terasse bietet Ihnen einen atemberaubenden Blick über ganz Paris. Alleine dieser Ausblick lohnt schon ein Besuch dieses wunderschönen Shopping-Palastes.

Mein Tipp: Donnerstag ist in Paris die lange Nacht der Einkäufe, sprich: Alle namhaften großen Kaufhäuser wie zum Beispiel das Printemps haben bis 22 Uhr geöffnet. Machen Sie also die Nacht zum Tag. Im Printemps können Sie in allen Divisen bezahlen, ganz bequem ohne lästigen Geldwechsel.

64, boulevard Haussmann
75009 Paris
Métro: Auber

Les 4 Temps Einkaufszentrum in Paris

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Das Quatre Temps – also Einkaufezentrum der 4 Jahreszeiten – befindet sich am westlichen Rand von Paris in La Défense gegenüber von La Grande Arche. Da es jedoch super leicht sowohl mit der Métro (gelbe Linie) als auch mit der RER in weniger als 15 Minuten vom Stadtzentrum von Paris zu erreichen ist, möchte ich es hier natürlich gerne erwähnen. Auf insgesamt 4 Etagen und 130.000 m² findet man alle gewöhnlichen internationalen Geschäfte, die man auch von zu Hause aus kennt. Auch etliche französische Marken sind hier zu erschwinglichen Preisen zu finden. Neben H&M, ESPRIT, Minelli kann man auch hier dank unzähligen Cafés, Boulangeries und kleinen Restaurants nach Lust und Laune schlemmen und so manchen Pariser Regentag zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen. Auch Starbucks und McDonald’s sowie Paul sind hier vertreten.

Täglich von Montags bis Samstag von 10:00-20:00 Uhr geöffnet.

Mein Tipp: Für alle Selbstverpfleger von Paris: Hier gibt es auch einen rießigen Auchun-Supermarkt, der durch täglich zahlreiche Schnäppchen und einer rießigen Lebensmittelauswahl auch Pariser aus der Stadt anlockt.

15, Place de la Défense
92020 Paris
RER & Métro: La Défense

Kaufhaus: Bazar de l`Hôtel de Ville

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Das Bazar de l´Hôtel de Ville – von den Parisern nur BHV genannt – ist ein historisches Pariser Kaufhaus, das neben weltberühmten Modemarken auch alles andere zu bieten hat. Hier können Sie von der neusten Küchenmaschine bishin zur Fahradmutter, einem neuen Türschloss oder edlem Briefpapier wirklich alles bekommen, was man brauchen kann. Die Preise sind im Vergleich zu manch anderen pariser Einkaufsmöglichkeiten verlockend günstig. Ein wahrer Traum für Bastler & Handwerkler bietet die überdimensionale Schreib- & Bastelabteilung im 4. Stock des Hauses. Verlockend auch die kostenfrei zu benützenden sauberen Toiletten im 5. Stockwerk. Darüber hinaus finden Sie hier auch ein Restaurant und ein kleines Café, das mit erschwinglichen Preisen zu einem Café oder Snack regelrecht einlädt.

Mein Tipp: Im Erdgeschoss des BHV werden regelrecht Marken-Taschen, Mode und Sonnenbrillen als reduzierte Ware angeboten. Da das BHV zur Galerie Lafayette gehört, finden Sie oftmals Preisschilder von Lafayette. Wer also günstige Marken-Handtaschen aus der vorausgegangen Saison ergattern möchte, ist hier genau richtig. Auch handelsübliche Marken wie Esprit findet man hier zu genüge.

14, rue du Temple
75001 Paris
Métro: Hôtel de Ville

Shakespeare & Company Bookstore

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Dieser unscheinbare winzig kleine Bookstore fällt einem auf den ersten Blick wohl kaum auf. Aber er liegt so zentral im Herzen von Paris, dass wie ich finde ein kurzer Abstecher dorthin auf jeden Fall lohnt und somit hier erwähnt werden muss. Es erwarten Sie hier winzig kleine Räume, die auf zwei Etagen verteilt sind und über und über mit Büchern voll gestellt sind. Ein wahres Wow-Erlebnis, das du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Man kann sich kaum vorstellen, jemals mehr Bücher auf so wenig Raum gesehen zu haben. Was zuerst irgendwie abschreckend und wie das vollkommenes Chaos wirkt, stellt sich bald als liebevoll geführtes Lebenswerk George Whitmans heraus, der 1951 als gestrandeter Amerikaner in Paris gegenüber der Notre-Dame ein kleines Appartment anmietete und seine englischen Bücher ausstellte. Alle Bücher sind bis heute auf Englisch und nur ein kleiner Teil davon ist wirklich neu. Aber genau das macht das Ganze so interessant und irgendwie auch so geheimnisvoll. Tauche ein in eine andere Welt, eine Welt aus Büchern. Augustinus Aurelius sagte einst: “Die Welt ist ein Buch, wer nie verreist, sieht nur eine Seite”.

Mein Tipp: Jeden Montag finden um 19 Uhr im oberen Stockwerk Buchvorlesungen bekannter und weniger bekannter Autoren statt. Der Eintritt ist kostenlos. Seien Sie am Besten eine halbe Stunde zu früh, da es nur begrenzt für circa 20 Personen kleine Sitzmöglichkeiten gibt.

37 rue de la Bûcherie
75005 Paris
Métro: Saint-Michel

Essen und Trinken in Paris & Restaurants, Cafes, Boulangerie

Wenn man irgendwo auf der Welt mit mehr Genuss, Sinnlichkeit und Leidenschaft essen kann, dann wohl in Frankreich und vor allen Dingen in Paris. 66 Sterneköche gibt es alleine in Paris – im Vergleich dazu gibt es in ganz Deutschland gerade einmal 9 Sterneköche. Franzosen lieben es schlichtweg zu essen. Essen gehört nicht nur zum Leben, Essen gehört zur Leidenschaft eines jeden Franzosen. Sie werden in ganz Paris keinen einzigen Franzosen finden, der ganz nebenbei im Vorübergehen schnell in sein Baguette hinein beißt oder auf den Weg zur Arbeit noch schnell einen Café “to go” bestellt. Wenn der Franzose isst, dann genießt er! Essen und Genuss gehören sozusagen zusammen wie der Deckel auf dem Topf, wie das Salz und der Pfeffer, wie die Butter auf dem Brot. Ein schnelles Abendessen dauert mindestens 3 Gänge lang und dazwischen liegt viel Wein und Klang. Ein Café Crême wird mit der tagfrischen Le Monde zu sich genommen und bei einem Glas Merlot wird über Gott und die Welt diskutiert. Das einzige was bei einem Pariser schnell gehen muss ist das “petit dejeuner”, das Frühstück, das meist nur aus einer Zigarette besteht – im Besten Fall aus einem schnellen Espresso und einem buttrigem Croissant. Warum sollte man sich auch den Appetit mit dem Frühstück verderben wo doch zum Mittagessen und später zum Dîner so verführisch klingende Dinge wie Magret de Canard, Chêvre, Coq au vin oder Crême Brûlée warten? Erwarten Sie also nicht allzu viel von Ihrem Hotelfrühstück bzw. heben Sie sich Ihren Hunger am Besten wie all die Pariser bis zum Mittagessen auf. Allerdings gibt es auch in Paris wundervolle Möglichkeiten herrlich zu frühstücken. Frankreich ist nicht zuletzt das Land der Boulangeries, des Baguettes und der Patisserie. In Paris selbst gibt es mehr als 400 Bäckereien, sogenannter Boulangeries. Und nicht selten hat man die Qual der Wahl aus unzählig verschiedenen Baguettesorten auszuwählen.

Da ich es selbst in einem Jahr nicht geschafft habe, alle Boulangeries zu testen hier nur eine kleine Auswahl der wohl besten Boulangeries in Paris: Boulangerie Paul – Pâtisserie / Boulangerie Traiteur Julien – Crêpes in der “Les Aigles” – Crêperie du Moulin – Coole – Boulangerie – Boulangerie Kayser – Ladurée – Angelina

Restaurants

1. Restaurant Auberge de La Reine Blanche

Einmal richtig gut französisch essen gehen. Oft bin ich gefragt worden wo man das kann. Und obwohl man in Paris ja unzählige Restaurants vorfindet, ist die Auswahl, richtig gut französisch essen zu gehen und dabei nicht das Portmonnaie zu strapazieren, gar nicht so leicht. Eines schönen Maitages und unzähligen mehr oder weniger minder guten Erfahrungen später, bin ich schließlich doch noch fündig geworden: Das Restaurant Auberge de la Reine Blanche – also die Herberge der weißen Königin wörtlich übersetzt – ist definitiv mein absolutes Lieblingsrestaurant in Paris. Wunderschön auf der malerischen Île Saint-Louis im Herzen von Paris gelegen, lädt dieses winzig kleine Restaurant, das liebevoll von 2 Franzosen geführt wird, herrlich zum Verweilen ein. Tauchen Sie ein und Sie werden nicht nur von dem Essen begeistert sein. Sie werden sich vorkommen wie in einer Puppenstube, den das Restaurant ist an den Wänden und Decken über und über mit Puppenmöbel voll behängt. Setzten Sie sich an einen der kleinen Tische, die so eng beeinander stehen, dass Sie sich auch an dem liebevoll zubereitetem und wirklich köstlich schmeckendem Essen Ihres Tischnachbarn erfreuen können. Selbst wenn Sie alleine zum Essen gehen, wird es Ihnen so vor kommen als wären Sie mit lauter Freunden hier. Der Service ist wirklich erstklassig, die Qualität hervorragend und das Erlebnis französischer Haute Cuisine, die Sie hier definitiv finden werden, ein wahrer Genuss! Ein Mittagsmenue incl. Vor-, Haupt- & Dessert kostet knapp 20 Euro. Sie können auch entweder die Vorspeise oder das Dessert weglassen und bezahlen dann 15,90 EUR, was ich allerdings nur mit schlechtem Gewissen hier erwähnen möchte, da hier eigentlich weder auf das Entrée noch das Dessert verzichtet werden sollte. Abends müssen Sie mit knapp unter 30 Euro rechnen, die sich jedoch auf jeden Fall lohnen. Eine Reservierung ist auf jeden Fall erforderlich! Mein Tipp: Wer schon immer mal Froschschenkel probieren wollte, sollte es hier tun. Auf Ratatouille gebettet eine wahre Gaumenfreude. Auch das Moeulleux au chocolat – ein wahr gewordener Schokoladentraum – sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Absolut zu empfehlen ist auch der Salade au Chevre des Hauses.

30 Rue de Saint-Louis-en-l’ile
75004 Paris
Tel: 01.46.33.07.87
Mittags ab 12 Uhr geöffnet, Abends ab 18 Uhr

2. Le Dôme Restaurant in Paris

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Das Restaurant Le Dôme ist ein exklusives 1-Stern-Michelin Restaurant, das sich vor allem auf Fisch spezialisiert hat. Früher, um 1900, war es vor allem von Künstlern, Dichtern und Artisten besucht worden, heut zu Tage können Sie in dem ganz und gar in Art Decor gehaltenem Stil Austern und Hummer speisen, oder so wie ich sich durch eines der wundervoll himmlischen Desserts schlemmen. Wenn Sie ein Menue bestellen, schaffen Sie es sicherlich bis ins Foyer, als Dessertschlemmer wie meiner Eins nur bis in den Wintergarten, der jedoch mit seinem einzig artigem Charme und einem wundervollen Ausblick auf die Rue Montparnasse, nicht weniger zu bieten hat. Mein Tipp: Versuchen Sie sich an “La Toute chocolat”, für umgerechnet 12 EURO erhalten Sie einen Teller voller Köstlichkeiten aus Schokolade: 1 Kugel Schokoladeneis, flüssige kalte Schokoladensuppe, Schokoladenkuchen und viel Liebe zum Detail. Das Auge isst hier bekanntlich mit.

109 boulevard Montparnasse
75014 Paris
Métro: Vavin

Cafes

1. Café deux Magots

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Dieses weltberühmte nostalgische Café deux Magots – was ins Deutsche übersetzt soviel wie Café der zwei Händler bedeutet – existiert bereits seit 1813 und erhielt seinen etwas merkwürdigen Namen von einem seiner Zeit erfolgreichen Pariser Schauspiel, das den Namen “Die zwei Magots von China” trug. Die zwei etwas seltsamen Statuen kann man auch heute noch im Inneren des Cafés begutachten. Auch Ernest Hemingway zählte einst zur Stammkundschaft, wenn er nicht gerade im gegenüber liegenden Café de Flore zu Gast war. Er soll oft stundenlang hier gesessen haben und die Boulevards von Paris betrachtet haben. Und er hatte Recht. Hier im Café deux Magots zu sitzen und das scheinbar nie enden wollenden Treiben auf dem Boulevard Saint-Germain-des-Prés zu begutachten, ist eines der Besten Dinge die man während seines Parisaufenthalts auf jeden Fall tun sollte. Auch im Café deux Magots wird seit 1933 jährlich ein bekannter Literaturpreis für herausragende Schriftsteller und Autoren verliehen.

Mein Tipp: Kaufen Sie sich die neuste Morgenausgabe der “Le Monde” – auch wenn Sie kein Französisch können – und lassen Sie sich auf der Terrasse bei einem Café und einer Tartine mit Butter vom Treiben Paris anstecken.

6 place Saint-Germain-des-Prés
75006 Paris
Métro: Saint-Germain-des-Prés

2. Café de Flore

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Das Café de Flore zählt zu einem der bekanntesten Cafés von Paris und befindet sich im Herzen des Quartiers Saint Germain. Seit 1887 wird hier bei einer Tasse Café au Lait das Treiben auf dem Boulevard Saint-Germain-des-Prés beobachtet, philosophiert und debattiert über das Dies und Das. Wo schon einst Hemingway und Pablo Picasso und viele Andere Ihres Gleichen, Schauspieler, Schriftsteller und Poeten Ihre Croissants verspeist haben, kann man auch heutzutage noch wunderbar in den Nachmittag hinein schwelgen oder den Tag mit einem Frühstück beginnen. Die echten Pariser und Pariserinnen verziehen sich diskret in den ersten Stock und überlassen die herrlich einladende Terrasse lieber den Touristen. Seit 1994 wird hier auch jedes Jahr im November der “Prix de Flore” verliehen, ein Litaraturpreis für namhafte Autoren.

Täglich geöffnet von 7:00 Uhr bis 1:00 Uhr Nachts.

Mein Tipp:: “Coupe Melba” – Eisbecher mit Pfirsich, Vanilleeis und Mandeln!

172, boulevard Saint Germain
75006 Paris
Métro: Saint-Germain-des-Prés

3. Angelina

Dieser wunderschöne ganz und gar im Art Dekor Stil geschmückte Salon du Thé ist eine wunderbare Möglichkeit die wohl beste heiße Schokolade der Welt zu trinken und sich mit Köstlichkeiten der Pariser Patisserie verwöhnen zu lassen. Obwohl ich normalerweise ganz und gar zu Café tendiere, kann ich bei Angelina mit besten Gewissen heiße Schokolade empfehlen. Aus besten afrikanischen Kakaobohnen hergestellt, wird Ihnen diese reiche, dickflüssige Schokolade in edlen Porzellantassen und einem Haupt aus Sahne serviert – ein Traum zum dahin schmelzen. Danach werden Sie an allen anderen Kakaozubereitungspulvern, die Sie bis dahin getrunken haben, zweifeln. Auf 2 Etagen bietet das Angelina, das zur exclusiven Bertrand-Gruppe gehört, für 180 Personen Platz. Vor allem im hinteren Teil des Restaurants werden Sie sich fühlen wie an Bord der Titanic oder eines ähnlichen Luxusdampfers aus dem 19.ten Jahrhundert. Spiegel behangene Wände, Kronleuchter und mit Stück verzierte Decken runden das Ganze ab. Eine Zeitreise die schöner nicht sein könnte.

Mein Tipp: Mein absolutes Muss-Dessert bei Angelina: “Saori”, eine Art japanischer Cheesecake mit Limette und Erdbeergeschmack, umhüllt mit weißer Schokolade und mit Erdbeer und Gold verziert. Kosten: Für 7,- EUR können Sie sich wie Marie-Antoinette fühlen.

226, rue de Rivoli
75001 Paris
Métro: Tuilerie

Crêpes in Paris

Crêpes in der “Les Aigles”

Crêpes gibt es in Paris wie Sand am Meer und an fast jeder Ecke weht einem der süssliche Crêpes-Duft entgegen. Aber nicht jeder Crêpe schmeckt automatisch lecker. Bei meinem einjährigen Parisaufenthalt habe ich so ziemlich an jeder Ecke Crêpe gegessen und bin des Öfteren herein gefallen. Die Kunst einen wirklich leckeren, luftig dünnen und dennoch knusprigen Crêpe zu finden ist also gar nicht so leicht wie man denkt. Insofern ist der Crêpes-Verkaufststand im Les Aigles direkt an der Einkaufs & Flaniermeile Rue de Rivoli eine wahre Gaumenfreude. Auch wenn es auf den ersten Eindruck wie eine typische touristische Crêpes-Verkaufsstand aussieht. Der indische Crêpesverkäufer versteht seinen Job und zaubert im Handumdrehen das was man einen himmlischen französischen Crêpe nennt. Egal ob süss mit Nutella oder herzhaft belegt mit Jambon-Fromage, also Schinken-Käse, hier können Sie definitiv nichts falsch machen. Meinen Besten Crêpe habe ich genau hier erworben.

Kosten: Für 5 EUR herzhaft in einen knusprigen Crêpes hinein beissen.

176 Rue de Rivoli
75001 Paris
Métro: Palais Royal – Musée du Louvre

Crêperie du Moulin

Diese kleine französische Crêperie liegt mir besonders am Herzen. Da sie sich nur unweit der Rue Moufftard und somit auch meinem Appartment befand, war ich hier des Öfteren zu Gast. In Paris gibt es Crêperien wie Sand am Meer, aber eine wirklich gute zu finden ist gar nicht leicht wie man denkt. Vorallem wenn man längere Zeit in Paris verbracht hat und langsam anfängt die guten von den weniger guten Crêpes zu unterscheiden. Die meisten Crêperien sind leider sehr touristisch erschlossen und man kommt sich schnell vor wie bei einer Massenabfertigung. Wenn Sie also wie echte Franzosen einmal Crêpe & Galette (die salzige Variationen von Crêpe) essen wollen, dann ist dieser Platz genau das Richtige. Das kleine Lokal ist etwas versteckt im nicht so ganz touristisch erschlossenen Paris (4 Rue de Fer à Moulin – Métro-Station: “Les Gobelins” oder “Censier-Dauberton”) und wird in liebevoller Handarbeit geführt. Während Herr Moulin die Crêpe brät, serviert seine Frau den Cidre den man in 3 verschiedenen Geschmacksrichtungen bekommt. Man hat die Auswahl an circa 50 verschiedenen Crêpe & Galettes von süß bis herzhaft, mit Chevre, Käse, Schinken, flambiert, mit Obst, Alkohol und geschlagener Sahne. Es bleiben keine Wünsche offen. Für gerade einmal 8,80 EUR bekommen Sie ein 3-Gang Crêpe-Menue bestehend aus einem Vorspeisen-Crêpe, einer Galette zum Hauptgang und einem süßen Abschluss. Ein wahrer Gaumengenuss, egal für welche Variation Sie sich entscheiden werden. Hier stimmt einfach alles, vom Preis-Leistungs-Verhältnis bis hin zur Liebe zum Detail. Soweit ich mich erinnere ist Sonntag und Montag Ruhetag und eine Reservierung dringend zu empfehlen, da dieses winzige Lokal gerade einmal 5 kleine Tische zu bieten hat und auch von Parisern gerne heim gesucht wird. Tel: 01.47.07.84.04

Boulangerie – Bäckereien in Paris

Frankreich ist das Land der Boulangeries, des Baguettes und der Patisserie. In Paris selbst gibt es mehr als 400 Bäckereien, sogenannter Boulangeries. Und nicht selten hat man die Qual der Wahl aus unzählig verschiedenen Baguettesorten auszuwählen.

Da ich es selbst in einem Jahr nicht geschafft habe, alle Boulangeries zu testen hier nur eine kleine Auswahl der wohl besten Boulangeries in Paris: Boulangerie Paul – Pâtisserie / Boulangerie Traiteur Julien – Crêpes in der “Les Aigles” – Crêperie du Moulin – Coole – Boulangerie – Boulangerie Kayser – Ladurée – Angelina

1. Boulangerie Laduree

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1862 hat damals alles angefangen, als Louis Ernest Ladurée einst auf der Rue Royal in Paris eine Boulangerie eröffnet hat. Knapp 150 Jahre später kennt jedes Kind Ladurée in Paris. Bis heute ist und bleibt Ladurée eines der beliebtesten “Salon du thé” in Paris. Touristen kaufen Schachtelweise Macaron’s (kleine, bunte, luftig-leichte Baiser-Pralinen, die mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen gefüllt sind). Von Bergamotte, Jasmin bishin zu Rosé, Kaffee oder Orangenblühte – es gibt mittlerweile so unendlich viele Geschmacksrichtungen, dass es nicht selten zur “Qual der Wahl” kommt. Japaner lassen sich vor dem wohl berühmtesten Ladurée-Shop auf der Champs-Elysée fotografieren, während alteingesessene Pariserinnen im Nerzmantel mit “Fifi” unterm Arm Ihren Nachmittagstee hier zu sich nehmen. Ladurée ist Kult, Ladurée ist Tradition, Ladurée ist in Paris ein Muss! Selbst wenn du den bunten Macarons widerstehen kannst, solltest du dich auf jeden Fall bis zur Verkaufstheke durch kämpfen und den geschickten, in weißen Handschuhen steckenden Händen der Verkäufer zu sehen, wie Sie mit einer Silberzange bunte runde Macarons in liebevoll verzierte Schachteln packen und mit viel Chichi und Schleifchen wahre Luxuspräsente kreieren. Wenn du dir etwas Besonderes gönnen möchtest, dann lass dir im prunkvollem Salon du thé einen Tisch zuweisen und diskutiere  zwischen Madame und Japaner, unter wunderschön bemalten Deckengemälden, neben Café Crême und solch wohltuend klingenden Desserts wie “Millefeuille Praliné” oder “Tarte Mirabelle” über Gott und die Welt.Kosten: Für 18 EUR trinken sie duftenden Tee aus exotischen Ländern und hast die Qual der Wahl welches von den knallbunten Macarons du als erstes testen sollst.

2. Boulangerie – Bäckerei

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Diese Boulangerie ist weder besonders groß noch besonders erwähnenswert. Es gibt sicherlich hunderte Boulangeries in Paris die ähnliches Baguette oder Pan au Chocolat verkaufen. Aber es gibt eine Köstlichkeit, die ich in keiner anderen Boulangerie in Paris gefunden habe: Fleur au Sucre – mein absolutes Paris-Highlight. Fleur au Sucre ist ein blumenförmiges Briochegebäck das mit Hagelzucker bestreut ist und dem ich ganz und gar verfallen bin. I´m addicted – yes I´m! Ich glaube ich bin monatelang blind an dieser winzigen Boulangerie mit dem blauen Türrahmen vorbei gelaufen, bis ich mir eines Tages zu Ostern mehr oder weniger zufällig ein “Fleur au Sucre” gekauft habe. Wohl weil es der Form eines Ostereis ähnelt. Diese Köstlichkeit schmeckt besonders lecker zu einer schönen großen Tasse Café au Lait und das sollten Sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Noch heute träume ich von Fleur au Sucre und das ist auch das Erste auf was ich mich auf die Suche mache, wenn ich wieder einmal kurz in Paris bin.

Kosten: Für 1,70 EUR bekommen Sie eine Tüte Lebensfreude voll Fleur au Sucre.

246, Rue Saint-Jacques
75005 Paris
RER: Luxembourg

3. Boulangerie Paul

Die bekannteste Boulangerie in Paris ist sicherlich die Kette Paul. Vielleicht fällt Sie Ihnen nicht sofort auf der Stelle auf, aber nach ein Paar Tagen in Paris erkennen Sie die weißen Bäcker und Patissiers mit Ihren weißen Stoffmützen bald heraus. Eigentlich findet man eine der unzähligen Paul-Ketten relativ schnell in Paris. Man muss nur nach einer langen Menschenschlange suchen und sich hinten anreihen. Im Idealfall ist man dann nach einer mehr oder längeren Wartezeit endlich an der Reihe und darf zwischen den liebevoll zubereiteten und genussvoll belegeten Baguettes, Törtchen und Tartes wählen. Preislich gesehen ist Paul leider mittlerweile sehr dem Tourismus angepasst und so müssen Sie mit mindestens 4-5 EUR für ein belegtes Sandwich bzw. Baguette rechnen. Aber der Genuss zahlt sich aus. Bei Paul kann man gar nicht falsch liegen.

Mein Tipp: Zu empfehlen ist auf jeden Fall das Hauptgeschäft im “Quartier Latin”, ein wunderschönes Geschäft in dem Sie vorne an den Tresen Ihre Waren kaufen können oder im hinteren Teil des Ladens im Stil der Renaissance wie zu Zeiten Marie-Antoinettes auch speißen können. Zu Empfehlen ist vorallem das Frühstück mit einer kleinen Auswahl leckerer Viennoiserie (also kleinen Gebäckstücken wie zum Beispiel Pan au Chocolat, Croissant, Rosinenbrötchen usw.) oder zahlreiche kleine Gerichte und Salate. Aber auch viele Verkaufstände wie z. B. Im vorderen Teil des Jardin du Tuillerie locken mit liebevoll zubereiteten Snacks, die Sie dann direkt in einen der Parks und Gärten zu sich nehmen können. Sie werden Paul lieben lernen und ihn schmerzlich vermissen, sobald Sie wieder zu Hause sind. Paul hat meiner Meinung nach die Besten Pan au Chocolats, und das aus meinem Mund wo mir dieses Croissant-ähnliche Gebäckstück, das mit Schockolade gefüllt ist, nie wirklich geschmeckt hat. Bis auf das bei Pauls – Ausnahmen bestätigen die Regel. Für alle die sich eine kleine Urlaubserinnerung an Paul und Paris mit nach Hause nehmen wollen, hat Paul mit seiner “Macaron-Edition à la Paul” auch gedacht. F ür circa 15 Euro haben Sie eine nette bunte Kleinigkeit mehr in Ihrem Reisegepäck. Kosten: Für 5 EUR Paul kennen lernen und in sein Herz schließen.

4. Boulangerie Coole

Diese Boulangerie ist eine der wohl besten in Paris. Neben unzähligen frisch gebackenen Brot- & Baguette-Sorten können Sie hier auch Tartes & Patisserie-Zeug erwerben. Liebevoll dekorierte Schaufenster mit kunstwerklich gestalteten essbaren Köstlichkeiten laden ebenso ein, wie der Duft von frisch gebackenem Brot, der einem schon auf der Straße entgegen weht. Auf meinem Weg zur oder von der Abend konnte ich so nur selten widerstehen. Höchstens die langen Schlangen, vor allem um die Mittagszeit, die sich oft bis weit auf die Straße hinaus reihen, schrecken etwas ab. Aber wer einmal gekostet hat, weiß: Das Warten lohnt sich.

Mein Tipp: Ein Highlight sind vorallem die Paninis die mit den verschiedensten Belägen frisch für Sie getoastet werden. Diese kosten ca. 4-6 EURO. Eines meiner Lieblingsstücke waren die kleinen Pan chauds – kleine Ciabattasemmeln die mit Lachsstreifen, scharfer Wurst, Speck oder Schinken gefüllt waren. 0,90 Euro kostet eine dieser Leckereien, dazu noch ein Pan au Chocolat und Ihr Tag ist gerettet.

5. Pâtisserie / Boulangerie Traiteur Julien

Diese etwas versteckte kleine Boulangerie wird liebevoll familier geführt und sobald es Mittagszeit wird, stehen sich hier die Studenten und Büroangestellten gerne die Beine in den Bauch um eines der leckeren belegten Baguettes und Törtchen für die Mittagspause zu ergattern. Auch ich war hier über ein viertel Jahr Stammkundin da ich nur wenige Gehminuten entfernt in einem Hotel gearbeitet habe und täglich zur Mittagszeit hier eingekehrt bin. Touristen verirren sich hier nur selten, umso pariserischer wirkt das Ganze.

RUHETAG: Sonntag, ansonsten von 7 Uhr Morgens bis 20 Uhr Abends geöffnet.

Mein Tipp: Mittags-Menue incl. Baguette, Getränk und Dessert für 5,90 EUR

54, Rue Notre Dame des Champs
75006 Paris
Métro: Vavin oder Notre Dame des Champs

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